Höhere Leistung, einfacheres Management

Mettenmeier beschleunigt virtuelle Workloads mit Tintri

| Redakteur: Tina Billo

Mehr Performance, umfangreiche Funktionen und eine einfachere Adminstration, sind die Hauptvorteile, von denen Mettenmeier seit der Umstellung auf einen Tintri-Speicher profitiert.
Mehr Performance, umfangreiche Funktionen und eine einfachere Adminstration, sind die Hauptvorteile, von denen Mettenmeier seit der Umstellung auf einen Tintri-Speicher profitiert. (Bild: aitoff / Pixabay / CC0)

Kerngeschäft des IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmens Mettenmeier ist Technologie. Die überwiegende Zahl der Mitarbeiter ist in der Software- und IT-Lösungsentwicklung tätig und arbeitet mit einer Vielzahl an Systemen. Die für ihre Arbeit erforderliche leistungsfähige Infrastruktur stellt das hauseigene inzwischen nahezu virtualisierte Rechenzentrum, die Speicherlösung Tintri.

Mettenmeier unterstützt Eigentümer und Betreiber wichtiger Ver- und Entsorgungsnetze in der Gas-, Wasser- und Elektroindustrie beim Management ihrer Netze. Zum Angebot zählen neben der Software-Entwicklung, Systemintegration und dem Projektmanagement des Weiteren Beratungsleistungen rund um das Thema Geschäftsprozessmanagement, Produktsupport sowie Schulungen.

Ebenso breitgefächert wie die Dienstleistungspalette sind die Aufgabenstellungen der rund 200 Mitarbeiter. Dementsprechend unterscheiden sich auch an die interne IT gestellten Anfordeungen.

Virtualisierung fordert kapazitäts- und leistungsstarken Speicher

Um diese zu erfüllen betreibt das seit 1978 bestehende Unternehmen am Hauptstandort in Paderborn ein nahezu vollständig virtualisiertes eigenes Rechenzentrum. Kamen 2009 noch etwa 100 physische Systeme zum Einsatz,wuchs die Zahl an virtuellen Maschinen (VMs) im Verlauf der Zeit auf über 300 an und macht inzwischen fast 99 Prozent aller Server aus. Daneben unterhält Mettenmeier eine virtuelle Desktop-Infrastruktur mit 100 Rechnern.

Analog zur fortschreitenden Virtualisierung stiegen die an Kapazität und Performance der Speicherlösung gestellten Anforderungen. Um mit diesen Schritt halten zu können erweiterte der Dienstleister das bestehende SAN-Speichersystem in regelmäßigen Abständen. Hierzu zählte unter anderem auch ein Upgrade auf Hybrid-Flash-Speicher.

Knackpunkt Management

Zwar ließ sich auf diesem Weg mehr Speicherplatz schaffen und eine höhere Leistung erzielen. Doch das auf SAN-Technologie beruhende System erwies sich auf Dauer als zu als komplex.

„Das SAN-Management ist schon an sich aufwändig. Für den Betrieb des Systems ist eine eigene iSCSI-Verkabelung erforderlich. Darüber hinaus muss sich ein Spezialist dediziert um die Administration kümmern," führt Michael Siemen, stellvertretender Leiter IT-Services bei Mettenmeier aus.

Speicherleistung gerät zum Engpass

Nach der Erweiterung des virtuellen Fußabdrucks um VDI, bemerkten Siemen und das übrige IT-Team, dass die mangelnde Speicherleistung zu einem Problem geraten könnte. Insofern führte kein Weg an einem neuerliche Upgrade vorbei. Nach dem Vergleich der Spezifikationen und Leistungsmerkmale von zwei in Betracht gezogenen Lösungen, entschied sich Mettenmeier, das Speichersystem von Tintri genauer unter die Lupe zu nehmen.

Dieses ließ sich relativ zügig installieren und schon kurz darauf konnten die ersten Workloads für Testzwecke darauf verlagert werden. Das Ergebnis überzeugte. Prozesse auf dem Domino-Server, die bisher rund acht Sekunden dauerten, konnten beispielsweise nun auf Anhieb mit einem Klick erledigt werden.

Einfachere Verwaltung

Das Tintri-System verbessert den virtuellen Footprint und vereinfacht die Speicherverwaltung, da volle Transparenz bis auf VM-Ebene gegeben ist. „Beim dem zuvor eingesetzten SAN-Speicher mussten wir viel Zeit in Storage-Management, Schulung und Koordination investieren. Wir sahen lediglich große Volumes und die darauf laufenden Workloads. Aufgrund dessen ließ sich das Verhalten einzelner VMs im Speichersystem nur schwierig analysieren und überprüfen. Jetzt ist die gesamte Administrationsebene weggefallen. Wenn eine größere VM implementiert werden muss, kann diese Aufgabe mit wenigen Klicks erledigt werden,“ erläutert Siemen.

Zu den weiteren Vorteilen gehört das platzsparende Duplizieren von Klonen und die Möglichkeit, Updates ohne Dienstunterbrechungen im Hintergrund auszuführen.

Einzug einer zweiten Speicherebene

„Mettenmeier ist ein Musterbeispiel für ein mittelständisches Unternehmen in Deutschland“, so Rüdiger Liebegut, Key Account Manager bei Mettenmeiers Partner MightyCare. „Bei Erreichen eines höheren Virtualisierungsgrads können diese Unternehmen von einer zweiten Speicherebene für virtualisierte Workloads profitieren. Dank eines solchen Stufenkonzepts lassen sich die älteren IT-Systeme für die Massenspeicherung weiterhin nutzen, während die neuen dedizierten Systeme für die Virtualisierung eingesetzt werden.“

Resümee

Zusammengenommen konnte Mettenmeier durch die Umstellung auf ein Tintri-System, die angestrebten Performance-Ziele erreichen und gleichzeitig die Komplexität des Speichermanagements drastisch reduziertén. Dadurch lässt sich mehr Zeit in andere Projekte investieren, die dem Unternehmen dabei helfen sollen, die Gesamteffizienz und -qualität zu steigern.

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