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Bis zu 2 Terabyte Speicherplatz Micron stellt neue SATA-SSD-Reihe vor

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Die Micron-1300-SSD-Serie ist für den Einsatz in PCs und Notebooks konzipiert. Der Hersteller will mit dem Flash-Speicher insbesondere Kunden erreichen, die den Wechsel von klassischen Festplatten auf SSDs bislang wegen der hohen Preise verschoben haben.

Die Micron 1300 SSDs sind vor allem für Client-Computing-Systeme vorgesehen.
Die Micron 1300 SSDs sind vor allem für Client-Computing-Systeme vorgesehen.
(Bild: Micron)

Microns neue SSD-Reihe setzt auf 3D-NAND-Chips mit TLC-Technik („Triple Level Cell“) und 96 Layern. Die Flash-Speicher werden in den beiden Formfaktoren M.2 und 2,5 Zoll angeboten. Im kompakten M.2-Format ist bis zu einem Terabyte Speicherplatz möglich, die größeren 2,5-Zoll-Varianten erlauben eine Kapazität von bis zu zwei Terabyte.

Laut Micron erreichen die SSDs sequentielle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 530 Megabyte pro Sekunde (MB/s). Der Schreibmodus liegt mit 520 MB/s nur wenig zurück. Der Hersteller gibt die Random-IOPS mit maximal 90.000 im Lese- und 87.000 im Schreibmodus an.

Geringer Energieverbrauch

Micron legte zudem Wert auf Energieeffizienz, insbesondere um die Akkulaufzeit in mobilen Systemen zu verbessern. So benötigen die SSDs im Betrieb nur 75 Milliwatt, was etwa 4,5 Prozent des Stromverbrauchs einer herkömmlichen Festplatte entspricht.

Zudem unterstützen die Speichermedien Verfahren wie Adaptive-Thermal-Management und den nahezu verzögerungsfreien Wechsel in den Low-Power-Modus. Asynchroner Schutz ruhender Daten vor Stromausfällen und optionale Opal-2.0-Selbstverschlüsselung sind ebenfalls an Bord.

Preise und Verfügbarkeit

Die Micron-1300-SSDs sind bereits im Handel erhältlich. Die Marktpreise für die M.2-Varianten liegen zwischen rund 56 (256 Megabyte) und 160 Euro (1 Terabyte). Im 2,5-Zoll-Format beginnen die Preise bei rund 61 Euro für das 256-Gigabyte-Modell und enden bei etwa 320 Euro für die 2-Terabyte-Version.

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