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Drei Backup-Stufen für unterschiedliche Anforderungen Backup- und Recovery-Lösungen für ganzheitliche Sicherheitsstrategien

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Das Systemhaus Infoserve bietet ein abgestuftes Backup-und-Recovery-Modell für virtualisierte Umgebungen an. Das Konzept soll Firmen nicht nur vor Datenverlusten durch technische Ausfälle schützen, sondern auch Ransomware-Szenarien und erhöhte Compliance-Anforderungen abdecken.

Infoserve konzipiert seine Lösungen unter dem Leitgedanken „IT-Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess“.(Bild:  Infoserve)
Infoserve konzipiert seine Lösungen unter dem Leitgedanken „IT-Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess“.
(Bild: Infoserve)

Im Mittelpunkt steht ein dreistufiges Sicherungsmodell für virtuelle Maschinen (VMs). Das Standard-Backup sichert VMs täglich und hält Wiederherstellungspunkte für sieben Tage vor. Die Sicherungskopien werden laut Anbieter an zwei getrennten Standorten auf dem Firmencampus in Saarbrücken-Güdingen aufbewahrt, um auch bei einem lokalen Brandschaden eine vollständige Wiederherstellung zu ermöglichen. Diese Stufe ist nach Angaben von Infoserve in jeder angebotenen VM-Umgebung standardmäßig enthalten.

Das Offsite-Backup ergänzt die Basisvariante um eine geografisch getrennte Kopie aller Sicherungsdaten an einem mehrere Kilometer entfernten Standort. Es richtet sich laut Anbieter vor allem an Unternehmen mit erhöhten Compliance-Anforderungen, die eine vollständige Datenverfügbarkeit auch bei hypothetischem Totalverlust des primären Standorts nachweisen müssen.

Die dritte Stufe, das Offline-Backup, soll speziell gegen die Folgen von Ransomware-Angriffen absichern. Die Daten werden verschlüsselt bei einem externen Storage-Dienstleister abgelegt und für eine Vorhaltezeit von 30 Tagen gespeichert. Besonderheit laut Infoserve: Die Backup-Daten sind so abgesichert, dass sie während dieser Frist weder durch Infoserve-Mitarbeiter noch – im Fall einer vollständigen Kompromittierung des Systemhauses – durch Angreifer verändert oder gelöscht werden könnten. Der 30-Tage-Horizont soll dabei dem Umstand Rechnung tragen, dass Ransomware-Infektionen häufig erst mit Verzögerung entdeckt werden.

Die Backup-Lösungen sind Teil eines umfassenderen IT-Sicherheitsangebots, das Infoserve unter dem Leitgedanken positioniert, IT-Sicherheit sei kein statischer Zustand, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Ergänzend zur Datensicherung bietet das Unternehmen einen automatisierten Netscan zur regelmäßigen Schwachstellenanalyse der externen IT-Infrastruktur sowie individuelle Penetrationstests an. Darüber hinaus gehören Social-Engineering-Audits und Awareness-Trainings zum Portfolio, die auf den Faktor Mensch als Sicherheitsrisiko abzielen.

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