Workshop - Die Mini-SAS-Schnittstellentechnik, Teil 3

Mit einem Konnektivitätsmanagement will die SAS-Branche die Topologie-Vielfalt zähmen

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Auch Mini-SAS wird wie SCSI mit einer bunten Kabel- und Adaptervielfalt „glänzen“

So wichtig diese Möglichkeiten für die verbesserte Kabelanlage sind, es ist stets schwierig, von vorhandenen Kabeln weg zu migrieren. In der Übergangszeit werden Kabel beliebt werden, die Mini-SAS HD-Steckverbindungen an existierende Mini-SAS-Umgebungen anpassen.

Darüber hinaus wird es eine Reihe neuer Möglichkeiten für SAS geben, da es angesichts dieser Highend-Fähigkeiten kein großes Problem sein wird, Altumgebungen zu integrieren.

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Es wird erwartet, dass frühe Mini-SAS HD-Implementierungen schwerpunktmäßig bei externen Verbindungen eingesetzt werden, für die der heutige Mini-SAS-Ansatz eine Herausforderung darstellt.

Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass dieses System zur bevorzugten internen und externen Steckverbindung wird und mit der Zeit erheblich an Verbreitung gewinnt.

Da Mini-SAS HD verwaltbar ist, Kabelwirrwarr reduziert, sowohl aktive als auch passive Verkabelung unterstützt und auf bis zu 12 GBit/s erweiterbar ist, ist sein Wachstums- und Akzeptanzpotenzial als konvergierte Konnektivitätslösung für künftige SAS-Implementierungen gewährleistet.

Externe und interne Mini-SAS HD-Konfigurationen. (Archiv: Vogel Business Media)

Abb. 18: Externe und interne Mini-SAS HD-Konfigurationen.

Bessere Konnektivität vor weiterem Performance-Schub

Beachten Sie in Abb. 18, dass 16 externe SAS-Ports auf der Slotblendenseite einer Lowprofile-PCIe-Karte unterstützt werden. Diese externen SAS-Ports können passive Kupfer-, aktive Kupfer- und/oder Optikverbindungen unterstützen. Wichtig ist, dass dies die doppelte Anzahl von Ports ist, die mit der Mini-SAS-Steckverbindung erzielt werden kann.

Abb. 19 fasst auf einer Seite die ganze SAS Advanced Connectivity Roadmap zusammen. Beachten Sie, dass die Konnektivitätsroadmap von den verschiedenen Überarbeitungen zur Leistung von SAS-Links abgekoppelt wurde.

Man erwartet, dass in 6-GBit/s-Systemen Mini-SAS HD aufgrund der verbesserten Signalübertragungseigenschaften, der Fähigkeit, die Kabelanlage zu managen, und der Fähigkeit, wesentlich größere Kabellängen zu unterstützen, schneller eingeführt wird - lange bevor 12 GBit/s SAS kommt.

SAS Advanced Connectivity Roadmap, mit der konvergierten Mini-SAS HD-Steckverbindung und SAS Connectivity Management. (Archiv: Vogel Business Media)

Abb. 19: SAS Advanced Connectivity Roadmap, mit der konvergierten Mini-SAS HD-Steckverbindung und SAS Connectivity Management.

(Hinweis: Die Verwendung von QSFP für Optikverbindungen und der überarbeiteten Mini-SAS-Verbindung zur Unterstützung aktiver Kupferkabel wird von der STA als machbare kurzfristige Option in Bezug auf erweiterte Konnektivität anerkannt. Insbesondere in homogenen Storage-Implementierungen, wird dies jedoch nicht empfohlen und dementsprechend in der offiziellen Roadmap nicht berücksichtigt.)

weiter mit: Das SAS Connectivity Management ist eine Schlüsselkomponente

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