Workshop - Die Mini-SAS-Schnittstellentechnik, Teil 3

Mit einem Konnektivitätsmanagement will die SAS-Branche die Topologie-Vielfalt zähmen

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Das SAS Connectivity Management ist eine Schlüsselkomponente der SAS Advanced Connectivity Roadmap

SAS Connectivity Management ist ein integraler Bestandteil der aktuellen SAS-Konnektivitätsroadmap, da es die Erkennung von Verbindungen und Kabelmanagement unterstützt, was für große Storage-Installationen unbedingt erforderlich ist.

Da die Nachfrage nach Storage unvermindert anhält, gewinnt Konnektivität zunehmend an Bedeutung für die Systemlösung. Die Fähigkeit zu erkennen, ob ein Kabel angeschlossen ist oder nicht, und zu wissen, ob die Verbindungen als aktiv oder als passiv konfiguriert sind, verbessert die Verwaltbarkeit und die Wartbarkeit dieser riesigen Storage-Lösungen enorm.

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SAS Connectivity Management bietet eine einheitliche Möglichkeit, das Bestehen passiver oder aktiver Kupfer- und Optikverbindungen zu erkennen, und beseitigt die Notwendigkeit mechanischer Kodierungen zur Vermeidung von Verkabelungsfehlern in Systemen mit Mini-SAS-Steckverbindungen.

Wartungs- und Verbrauchskosten redulieren

Verbesserte Wartbarkeit ist der Grundpfeiler des neuen SAS-Konnektivitätsmanagementsystems, da es eine schnelle Fehlerisolierung ermöglicht und die Notwendigkeit, vielfältige Bestandseinheiten bereitzuhalten, eliminiert.

Zu guter Letzt erhöht es auch die Verfügbarkeit, minimiert Konfigurationsfehler und fördert Kosteneinsparungen bei der Wartung. Konnektivitätsmanagement bietet auch die Mittel, in der Mini-SAS HD-Steckverbindung Stromversorgung unterzubringen. Unterschiedliche Implementierungen benötigen unter Umständen unterschiedliche Strommengen, je nach der Anzahl externer Ports und der unterstützten Kabellängen.

Die Möglichkeit, den Strom zu regeln, der für jede Steckverbindung erlaubt ist, macht das Design des Hostcontrollers enorm flexibel und ist aufgrund ihrer Strombeschränkung besonders interessant für PCIe-basierte Adapter.

SAS Advanced Connectivity setzt ihr ganzes Potenzial frei

SAS wird weiter gedeihen, zum Teil dank der Advanced Connectivity Roadmap, die eine robuste Konnektivitätsstruktur auf der Basis der vielseitigen Mini-SAS HD-Steckverbindung und Unterstützung für SAS Connectivity Management bietet.

Diese Fortschritte bei der Konnektivität in Verbindung mit neuen Skalierungsmöglichkeiten – wie zum Beispiel SAS-Switches – erfüllen die Anforderungen sehr großer Storage-Lösungen und bieten nun Wachstumsmöglichkeiten für SAS.

Zusammen bieten sie eine zuverlässigere und bessere Wartbarkeit in diesen großen Implementierungen und stellen die erforderliche Kabellänge und Konfigurierbarkeit beim Skalieren großer Datenzentren bereit.

Branchenverband betont die Flexibilität

Die Fähigkeit von SAS, schrittweise zu wachsen und mit den steigenden Branchenanforderungen zu skalieren, hebt den SAS-Ansatz im Unternehmensbereich heraus.

Die Stabilität, die SAS bietet, ist ebenso wie die neue Mini-SAS HD-Steckverbindung als langfristiges konvergiertes Konnektivitätsschema ein wichtiges Element für den Investitionsschutz in der ganzen Storage-Landschaft.

SAS Connectivity Management gewährleistet einheitliches Software-Management, reduziert Systemfehler in Verbindung mit Verkabelungsfehlern und bietet einen Standardmechanismus für die schnelle Erkennung und Korrektur von Verkabelungsfehlern.

In dem Maße, wie SAS an Boden im Unternehmensbereich gewinnt, kann man einen kontinuierlichen Strom von Innovationen erwarten, der diesen Fortschritt unterstützt.

zum Autor und zum Artikel:

Harry Mason ist Director, Industry Marketing bei LSI.

Dieser Artikel beruht auf einem Whitepaper von Harry Mason unter Mitarbeit von Jay Neer, Advanced Technical Marketing Manager, Industry Standards, Molex

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