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Einstiegs-NAS-Server von Adaptec im Labor der Fachzeitschrift STORAGE NAS-Filer Snap Server 110 mit iSCSI- und Snapshot-Option im Praxistest

| Autor / Redakteur: Elmar Török / Nico Litzel

Adaptecs NAS-Server-Familie umfasst mittlerweile auch sehr kleine Einstiegsgeräte. Der Snap Server 110 hat nur Platz für eine Festplatte, gehört aber dank Optionen wie Snapshot und iSCSI eher in die Außenstelle einer Firma als ins Wohnzimmer. Die Zeitschrift STORAGE hat den Winzling unter die Lupe genommen.

( Archiv: Vogel Business Media )

Kompakte NAS-Server findet man mittlerweile schon im Wohnzimmer, der Media-PC und MP3-Sammlungen im Gigabyte-Bereich machen es nötig. Adaptecs Einsteigermodell Snap Server 110 ist ebenfalls ein Kandidat für den Einsatz in den eigenen vier Wänden, zumindest wenn es ums Aussehen geht.

In dem Gehäuse mit Tetra-Pack-Abmessungen finden genau eine Festplatte, etwas Elektronik und ein Lüfter Platz. Das Netzteil haben die Entwickler nach außen verlegt, zumindest ist es kein Steckernetzteil, sondern hat eine eigene Zuleitung. Um ein versehentliches Herausziehen des Kabels zu verhindern, ist eine etwas fummelige Klemmmechanik am Gehäuse angebracht. Immerhin – einmal zusammengebaut, verhindert diese Konstruktion einen plötzlichen und unbeabsichtigten Stromausfall sehr wirkungsvoll.

Neben dem Gigabit-Ethernet-Anschluss sind an der Rückseite des Snap Server 110 noch vier USB-Ports angebracht. Zurzeit kann man allerdings über die USB-Ports nur eine unterbrechungsfreie Stromversorgung von APC mit dem NAS-Server verbinden.

Notwendige Modellpflege

Zur Snap-Server-Produktreihe gehörten schon früher typische Einstiegsmodelle, auch mit ähnlichen Formfaktoren wie der 110. Die Änderungen des Snap Server 110 im Vergleich zu seinen Vorläufern sind eher unter der Haube zu suchen. Das Gerät läuft nun, wie seine größeren Brüder 410 bis 650, unter dem Betriebssystem Guardian-OS, einer speziell für die Snap Server entwickelten Linux-Variante.

Im Vergleich zum vorher verwendeten Snap-OS ist das aktuelle Betriebssystem um einiges stabiler und sicherer. Für Guardian-OS wurden CPU und Speicher aufgerüstet, im Snap Server 110 tickt ein Via-Esther-Prozessor mit einem Gigahertz Taktfrequenz. Onboard sind 256 MB Arbeitsspeicher.

Die Modellpflege tat auch bitter Not. Adaptecs Firmenstrategie erschien lange unklar. Nach dem Kauf von Snap Appliance (ein Ableger von Quantum) im Jahr 2004 wollte man die 100 Millionen US-Dollar teure Neuerwerbung schon ein Jahr später wieder loswerden. Mittlerweile rudert man erneut zurück. Der aktuelle CEO will die NAS-Server behalten und hat mit den beiden Einstiegssystemen 110 und 210 die Modellreihe neu belebt. Den 110 gibt es mit Festplattenkapazitäten von 160, 250 und 500 Gigabyte, beim 210 sind zwei Disks eingebaut, die Staffelung ist die gleiche.

Die Änderungen im Betriebssystem werden sofort deutlich, wenn mit dem Browser die Managementoberfläche angewählt wird. Die zahlreichen Funktionen sind in Untergruppen aufgeteilt ...

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„Snap Server 110 mit iSCSI-und Snapshot-Option im Praxistest”

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