Mit der Zunahme von KI- und Quantencomputing-basierten Bedrohungen wird die Integration von IT-Sicherheit in Storage immer wichtiger. Beide müssen eng verknüpft sein, wobei Backup und Recovery essenzielle Komponenten einer Sicherheitsstrategie darstellen.
Storage und Security sind mittlerweile eng verzahnt. Netapp stellt neue Funktionen vor, die die Cyber-Resilienz und Sicherheitsstrategie von Unternehmen stärken sollen.
Sowohl Künstliche Intelligenz als auch Quantencomputing könnten künftig die Anzahl und Komplexität von Cyberbedrohungen erhöhen. Traditionell wurden Storage und Sicherheit oft getrennt betrachtet, doch angesichts der zunehmenden Bedrohungen wird deutlich, wie eng diese Bereiche miteinander verknüpft sind. Insbesondere Backup und Recovery spielen eine wesentliche Rolle für die Datensicherheit und sind unverzichtbare Komponenten in einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie.
Backup und Recovery sind essenziell für die Datensicherheit.
Marc Kleff, Netapp Deutschland
Cybersicherheit betrifft mittlerweile jeden (technologischen) Bereich – so auch Storage. Böswillige Akteure machen sich KI häufig zunutze, um Cyberangriffe zu automatisieren. Im Gegenzug dazu können Unternehmen maschinelles Lernen (ML) einsetzen, um die Bedrohungen automatisch zu erkennen.
Auch Quantencomputing könnte die Gefahrenlage weiter verschärfen. Mit seiner Hilfe können – so prognostizieren es die Netapp-Analysten – Cyberkriminelle womöglich gestohlene sensible Informationen auch erst zu einem späteren Zeitpunkt entschlüsseln. Auf alle Fälle sollten sich Unternehmen absichern. Denn „noch nie war es so wichtig, die Datenspeicher-Infrastruktur widerstandsfähig gegen Cyberangriffe zu machen“, ergänzt Krista Case, Research Director bei The Futurum Group.
Cyberresilienz mit neuen Funktionen stärken
Das Unternehmen Netapp versteht sich als Spezialist in Sachen intelligenter Dateninfrastrukturen und folgt den „Secure-by-Design“-Prinzipien. Netapp will nach eigenen Angaben dafür sorgen, dass Kunden ihre Daten sicher schützen und ausfallsicher auf sie zugreifen können. Dafür kündigt der Fachprofi neue Cyber-Resilienz-Funktionen an. Denn „der richtige Storage spielt eine aktive Rolle beim Schutz des Unternehmens“, weiß Marc Kleff, Leiter Solutions Engineering bei Netapp Deutschland.
Die ergänzten „Sicherheitsfunktionen von Netapp sollen Primärspeicher durch integrierte automatische Ransomware-Erkennung und -Abwehr schützen. Kunden können ihre Daten so proaktiv sichern, und zwar für alle Workloads und unabhängig vom Speicherort“, erläutert Kleff.
Zu den neuen Resilienz-Funktionen von Netapp gehören zudem „granulare, rollenbasierte Zugriffskontrollen“ – um „böswillige Zugriffsversuche abzuwehren – ebenso wie quantensichere Datenverschlüsselung“, greift Case weiter auf.
Der Cybersecurity Decision Maker IQ Index von Netapp zeigt:
Rund 80 Prozent der Befragten haben in den letzten zwölf Monaten einen gravierenden Sicherheitsvorfall erlebt.
40 Prozent nannten Datenverlust und -kompromittierung als eine der folgenträchtigsten Auswirkungen der schlimmsten Vorfälle.
Die Updates sollen auf den bestehenden Sicherheitsfunktionen von Netapp aufbauen, zu denen laut eigenen Angaben Ransomware-Schutz, Backup, Disaster Recovery und Datenklassifizierung gehören. Bereitgestellt werden die Funktionen über BlueXP Ransomware Protection, eine SaaS-basierten Managementlösung, die unter anderem Storage in unternehmensweite Sicherheitsansätze einbinden soll.
Das Beispielprodukt Netapp Ontap Autonomous Ransomware Protection with AI (ARP/AI) soll Kunden vor Datenverlust und Ausfallzeiten schützen, indem es proaktiv Ransomware auf der Storage-Ebene in der Hybrid Cloud erkennt. Im Laufe dieses Jahres hat Netapp vor, den Cyber-Resilienz-Schutz von ARP/AI auf Block-Storage-Workloads auszuweiten.
Alles in allem ist „Storage neben Sicherheitslösungen für das Firmennetz oder für Endgeräte das dritte Standbein robuster Cybersicherheitsstrategien“, sagt Kleff abschließend.
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