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Verteilte Datenstruktur
Für die Client- und Serverkommunikation stehen die ProtokolleNFS, CIFS, FTP und HTTP bereit. Anfragen werden unter Berücksichtigung von Prozessorauslastung, Durchsatz und der Verbindungsanzahl intelligent im Cluster zugewiesen. Wird eine Datei an das Isilon-System gesendet, so wird diese in 128-Kilobyte-Einheiten aufgeteilt und in Stripes über die Knoten verteilt geschrieben. Die Schreib- und Lesevorgänge profitieren hierbei vom Gesamtverbund mit dem Cache eines jeden Knotens und vom schnellen Infiniband-Interconnect. Beim Lesezugriff wird die Datei entsprechend wieder zusammengesetzt und dem Client zur Verfügung gestellt. So erreicht die Plattform enorme Durchsatzraten von bis zu 85 Gigabyte pro Sekunde aus einem einzigen File System.
Innovativer Schutz
Mit dem sogenannten Flexprotect wappnet sich Isilon gegen Ausfälle von Festplatten und Knoten. Beim Schreiben der Stripe-Units werden zu den Dateneinheiten ein oder mehrere Paritäten gefügt, je nach Protection-Level. Der Schutzgrad kann granular festgelegt werden, für den gesamten Cluster, auf Verzeichnisebene oder heruntergebrochen auf individuelle Dateien. Im N+1-Modus sind die Daten beim Ausfall einer Festplatte oder eines Knotens geschützt. Beim höchsten Level, mit der Bezeichnung N+4, können vier ausgefallene Knoten kompensiert werden.
Bei sich ändernden Anforderungen ist der Wechsel zwischen den Modi jederzeit und ohne Betriebsunterbrechung möglich. Sollte eine Festplatte ausfallen, so werden die geschützten Daten im Cluster neu verteilt. Mit diesem Ansatz der virtuellen Hot-Spare-Festplatte liegen die Wiederherstellungszeiten bei unter einer Stunde.
Erweiterungen in weniger als 60 Sekunden
Mit Isilon lässt sich ein echtes „Pay-as-you-Grow“-Konzept realisieren. Kunden starten mit einem Isilon-System, das die aktuell benötigten Kapazitäts- und Performance-Bedürfnisse erfüllt, ohne Berücksichtigung von schwer abzuschätzenden zukünftigen Entwicklungen. Steigen die Anforderungen, wird der Isilon-Cluster flexibel um zusätzliche Knoten ergänzt.
Gezielt kann der Kunde in Richtung Kapazität und/oder Performance skalieren. Nach Einbau und Verkabelung wird durch Betätigen eines Knopfes das File System in unter einer Minute vergrößert, selbstverständlich ohne Downtime. Dank der internen Lastverteilung entstehen keine Hotspots, da die Daten automatisch über alle Knoten ausbalanciert werden. Es ergeben sich massive OPEX- und CAPEX-Vorteile für das Unternehmen.
Adieu Datenmigration
Wird nach drei oder vier Jahren die Hardware-Generation abgelöst oder stößt man bereits vorher an die Limitierungen der Ausbaumöglichkeiten, dann müssen Daten bei herkömmlichen Storage-Systemen migriert werden. Hierbei kommen Softwaretools oder Hardware-Appliances zum Einsatz, in jedem Fall ist das ein langwieriges Projekt, verbunden mit Unterbrechungen für den Betrieb und hohem Aufwand für die IT-Abteilung.
Mit Isilon gibt es keine manuellen Datenmigrationen. So einfach Knoten dem Clusterverbund hinzugefügt werden können, können die Knoten auch wieder herausgelöst werden. Die Daten werden automatisch verschoben und die alte Generation kann einfach Step-by-Step ersetzt werden. Das Ganze geschieht absolut transparent für die Anwender und Applikationen.
Über 80 Prozent Auslastung
Bei traditionellem Storage bleibt nach Abzug des Overheads für Spare-Laufwerke, Paritätsinformationen, Snapshot-Reserven sowie internes Management oft nicht viel mehr als die Hälfte der Rohkapazität als nutzbarer Speicherplatz übrig. Je nach Clustergröße und Protection-Level reduziert Isilon diesen Overhead-Anteil auf gerade mal 15 Prozent.
Wird bei klassischen Storage-Systemen die nutzbare Kapazität zu mehr als 65 Prozent ausgelastet, ergeben sich zunehmend Performance-Einbußen. Die Utilization liegt mit Isilon bei über 80 Prozent. Unter dem Strich kann der Kunde deutlich mehr Daten speichern, bei gleicher Rohkapazität.
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