On-Premise-/Cloud-Szenarien fordern durchgängiges Datenmanagement

Rubrik rät zu "API first"-Strategie

| Autor / Redakteur: Roland Rosenau* / Tina Billo

Roland Rosenau ist SE Manager EMEA Central & West bei Rubrik.
Roland Rosenau ist SE Manager EMEA Central & West bei Rubrik. (Bild: Rubrik)

Die Grenzen zwischen unternehmensinternen "On-Premise" betriebenen Infrastrukturen und Cloud-Plattformen sind heute fließend. Daher müssen Administratoren deutlich größere Umgebungen inklusive der zwischen diesen wandernden oft großen Datenmengen verwalten. Eine Herausforderung, die sich aus Sicht von Rubrik mit API-gesteuerten Cloud Data Management-Lösungen in den Griff bekommen lässt.

Viele Daten, viele Speicherorte und zudem der Wunsch, Informationen dort bereitzustellen, wo es für den jeweiligen Zweck am besten passt. Dies ist kurz zusammengefasst der Praxisstand. Ohne Frage verändert dies auch die Sichtweise darauf, wie Daten gespeichert, verwaltet und wiederhergestellt werden müssen.

Klassischen Management-Lösungen eigene Wege, wie die Verwaltung von Daten über GUI-Schnittstellen oder in einigen Fällen nicht sehr gut dokumentierter Kommandozeilen-Tools, greifen in der neuen Welt nur bedingt. Plattformabhängigkeit und der für ihren Einsatz oftmals erforderliche Rückgriff auf spezifische Informationen schränkt die Verwendbarkeit der konventionellen Produkte ein.

Hinzu kommt, dass die Tools auf dem neuesten Stand gehalten werden müssen und dies setzt häufig ein aufwändiges Patch-Management voraus. Wenngleich das Risiko recht gering ist, kann die Installation zusätzlicher Werkzeuge zudem das Risiko bergen, dass Sicherheitslücken entstehen. Beispielsweise wurden in jüngster Zeit Management-Lösungen von Drittanbietern explizit zur Ausnutzung von Privilegien oder Datenexfiltration herangezogen.

Die Lösung: Auf APIs beruhende Architekturen

Auf APIs aufsetzende Datenmanagement-Lösungen verändern hingegen die Art und Weise, wie Daten miteinander sprechen und ausgetauscht werden. Darüber hinaus eröffnen sie hinsichtlich deren Interaktion und Präsentation neue Wege. Die daraus resultierenden Methoden sorgen für Interoperabilität, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Cloud. Ergebnis sind durchgängige Management-Lösungen, die sowohl mit bestehenden als auch künftig aufkommenden Technologien zusammenspielen, da sie bereits auf Integration ausgelegt sind.

Ein Beispiel hierfür ist das in die API-gesteuerte Cloud Data Management-Plattform von Rubrik implementierte, umfangreich dokumentierte und Community-unterstützte PowerShell-Modul. Dieses lässt sich unter anderem für das Reporting nutzen und unterliegt im Gegensatz zu einer grafischen Benutzeroberfläche (GUI) keinen Einschränkungen hinsichtlich der abrufbaren Ansichten von Infrastrukturkomponenten, Daten und erfolgten Aktionen sowie den Berichtsmöglichkeiten.

Aktives Datenmanagement

Durch den Zugriff auf detaillierte und spezifische Informationen über APIs, wie sie beispielsweise Anbieter von Wetterdatendiensten bereitstellen, lassen sich auch vorab definierte Maßnahmen automatisch einleiten.

Per API-Zugriff auf Wetterdienstdaten lassen sich Daten im Fall von Naturkatastrophen schützen.
Per API-Zugriff auf Wetterdienstdaten lassen sich Daten im Fall von Naturkatastrophen schützen. (Bild: Rubrik)

Zeichnet sich etwa ab, dass die Windgeschwindigkeit in einer bestimmten Region während der Hurrikan-Saison einen festgelegten Schwellenwert überschreitet, werden in möglicherweise hiervon betroffenen Rechenzentren vorgehaltene Daten selbsttätig in Cloud-Instanzen verschoben. Die API-Orchestrierung basierend auf Echtzeit-Wettervorhersagen legt dabei das Fundament für ein aktives und vorausschauendes Management.

Vorteile API-gesteuerter Plattformen

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum sich eine API-gesteuerte Architektur beim Datenmanagement auszahlt. Einer davon ist, dass die Abhängigkeit von externen Tools aufgehoben wird, da sich die Interaktion der Plattform nicht länger auf den zur Verwaltung der Lösung verwendeten Satz von Tools oder das Betriebssystem beschränkt. Da die RESTful-APIs plattformunabhängig sein sollten, ist es einfacher, sie neben bestehenden Lösungen zu implementieren und zu integrieren.

Des Weiteren lassen sich neue Funktionen aufgrund dessen, dass die APIs idealerweise auf einer Cloud Data Management-Plattform gehostet werden, vergleichsweise unkompliziert bereitstellen. Wird sie aktualisiert stehen diese in Form aktualisierter oder verbesserter APIs direkt zur Verfügung, ohne dass hierfür erst einmal ein Update der clientseitigen Software erforderlich ist.

Letztlich lässt sich durch den Einsatz von RESTful APIs eine engere Integration mit bestehenden Tools erreichen, was die Möglichkeiten der Automatisierung erweitert. Anstatt sich auf die Grundfunktionalität eines Produkts zu verlassen, ist es möglich, eigene Scripts oder Workflows zu schreiben, das wiederum verringert den Verwaltungsaufwand.

Verfolgen Unternehmen bei ihren Datensicherungsstrategien den Ansatz "API first", ermöglicht dies ihnen somit, Methoden für eine dynamischere Verwaltung zu integrieren.

* Roland Rosenau ist SE Manager EMEA Central & West bei Rubrik.

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