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Praxistest Buffalo TeraStation Duo, Teil 1

Schnell ans Netzwerk mit vier Terabyte Speicherkapazität

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Der Funktionsumfang des Servers

Wenn sich der Benutzer das erste Mal mit dem Webinterface des Systems verbindet, so kann er sich mit den Standardanmeldedaten „admin“ und „password“ einloggen.

Danach landet er in einem übersichtlich gestalteten Konfigurationswerkzeug, das oben über eine Menüzeile verfügt und auf der linken Seite Systeminformationen die Name des Servers, Firmware-Release, Netzwerkkonfiguration und ähnliches anbietet.

Zu den Informationen gehören auch Details zu den freigegebenen Ordnern und Datenträgern. Unser Testserver kam mit zwei 500 GByte-Platten, die als RAID-1-Mirror konfiguriert waren.

Dieser Mirror umfasste ab Werk bereits zwei freigegebene Ordner, nämlich einen allgemeinen Ordner namens „Share“ zum Ablegen von Dateien und einen Info-Ordner, der nur zum Lesen freigegeben war und der im Wesentlichen die gleichen Daten enthielt, die sich auch auf der mitgelieferten CD befanden.

Ordnungsstrukturen

Wenden wir uns jetzt dem Konfigurationsmenü für Ordnerfreigaben zu. Hier definieren die Anwender die jeweils benötigten Netzwerkshares. Dabei sind sie entweder dazu in der Lage, alle Konfigurationsdaten, wie beispielsweise Schreibrechte, selbst festzulegen, oder sie von einer bereits bestehenden Freigabe zu kopieren.

Auf diese Weise lassen sich existierende Freigaben ganz einfach vervielfältigen, so dass es auch für unerfahrene Benutzer kein Problem sein dürfte, zusätzliche Netzwerkshares mit Read-Only- oder Schreibrechten anzulegen.

Abgesehen davon legen die Benutzer im Rahmen der Ordnerkonfiguration auch fest, welche Client-Systeme auf die jeweiligen Shares zugreifen dürfen. Zur Wahl stehen hier unter anderem Windows- und MacOS-Systeme sowie FTP- und SFTP-Clients.

Lokale Zugriffsrechte definieren

Es sind auch Zugriffe über NFS-Freigaben – zum Beispiel für Linux-Rechner – möglich, deren Konfiguration wird aber vom Hersteller nicht offiziell unterstützt und findet an anderer Stelle statt. Hierauf gehen wir später noch genauer ein.

Die Definition der freigegebenen Verzeichnisse schließt mit Konfigurationspunkten für Offline-Dateien und für das Festlegen von Zugriffsbeschränkungen. Letztere lassen sich mit lokalen Benutzern und Gruppen oder den Konten aus einer Windows-Domäne definieren.

Im Test hatten wir die in unserem Umfeld benötigten Shares schnell angelegt und konnten sie anschließend sofort nutzen. Abgesehen von den eben genannten Funktionen unterstützt der NAS-Server übrigens das Distributed File System (DFS) und das automatische Erstellen direkter Dateikopien in bestimmten Shares.

Bei der letztgenannten Funktion verbinden die Anwender ein externes Speichermedium mit der TeraStation und kopieren dann auf Knopfdruck die darauf vorhandenen Daten in den dafür vorgesehenen Ordner. Im Test traten dabei keine Probleme auf.

weiter mit: Übersichtliches Spielfeld für Netzwerkadmins

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