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Praxistest Buffalo TeraStation Duo, Teil 1 Schnell ans Netzwerk mit vier Terabyte Speicherkapazität

| Autor / Redakteur: Götz Güttich / Rainer Graefen

Mit Macht und Rackmount-NAS-Servern drängen die Home-NAS-Hersteller in die kleinen und mittelständischen Unternehmen. Unser Testlabor IAIT hat an einem kleineren Produktfamilienmitglied das Leistungsspektrum der „highendigeren“ auf Herz und Nieren getestet.

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TeraStation Duo von Buffalo mit bis zu 4 TByte Speicherkapazität
TeraStation Duo von Buffalo mit bis zu 4 TByte Speicherkapazität
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Buffalo TeraStation Duo bietet zwei interne Festplatteneinschübe für SATA-II-Platten, ermöglicht den zusätzlichen Anschluss von zwei externen USB-Harddisks und bringt zudem eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen – beispielsweise aus dem Multimedia-Bereich – mit, die sie nicht nur zu einem guten Storage-Server für Arbeitsgruppen und kleine Büros, sondern auch zu einem hervorragenden NAS-System für anspruchsvolle Heimanwender machen.

Die Installation der Buffalo TeraStation Duo gestaltet sich denkbar einfach: Es genügt, das Gerät auszupacken, den ersten LAN-Port mit einem Netzwerkswitch zu verbinden, den Server an das Stromnetz anzuschließen und das Gerät hochzufahren. Danach ist es möglich, über das Netz auf den NAS-Server zuzugreifen und ihn zu konfigurieren.

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Easy Installation

Für den Erstzugriff stehen zwei unterschiedliche Wege zur Verfügung. Zum einen liefert Buffalo eine CD mit diversen Utilities mit. Legt der Benutzer diese in seinen Rechner ein, so öffnet sich ein Wizard, der ihm erklärt, wie der NAS-Server anzuschließen ist, und der ihn danach durch die Installation eines Konfigurationstools namens „NASNavigator 2“ führt.

Startet der Anwender nach dem Hochfahren der TeraStation diesen NASNavigator 2 (auf die anderen auf der CD enthaltenen Utilities gehen wir später noch genauer ein), so hat er anschließend die Option, im Arbeitsbereich dieser Software auf das Buffalo-System zuzugreifen, Shares zu verbinden und ähnliches.

Vermeidbare Verständnisprobleme

Bei der Lokalisierung des eben beschriebenen Setup-Wizards auf der CD hat sich der Hersteller allerdings nicht viel Mühe gegeben, so dass beim Interpretieren der Aussagen manchmal Phantasie gefragt ist. Ein paar der schönsten Zitate des Assistenten finden sich im Kasten.

Generell gilt aber, dass die Installation der TeraStation Duo mit dem NASNavigator 2 im beiliegenden gedruckten Getting-Started-Guide gut beschrieben wurde. Der schlecht übersetzte Setup-Assistent wird also nicht unbedingt benötigt, so dass kein Anwender bei der Inbetriebnahme der Lösung vor irgendwelche Probleme gestellt werden dürfte – auch dann nicht, wenn er von Computern und Netzwerken keine Ahnung hat.

Der zweite Weg eignet sich für Benutzer mit Erfahrung mit IP-Netzwerken. Diese können nämlich auf die Installation des NASNavigators 2 verzichten. Für sie reicht es völlig aus, nach dem Abschluss des Boot-Vorgangs des NAS-Servers auf das Display des Geräts zu schauen, sich die IP-Adresse des ersten Interfaces zu merken (standardmäßig ist der Server als DHCP-Client konfiguriert) und dann über die URL „Fehler! Hyperlink-Referenz ungültig.“ direkt auf das web-basierte Konfigurationswerkzeug der Buffalo TeraStation Duo zuzugreifen.

weiter mit: Funktionsumfang des Servers

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