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Schnellere RAID-Wiederherstellung Seagate bringt neue Skyhawk Health Management-Version

| Redakteur: Diplom-Betriebswirtin Tina Billo

Im Zuge des Updates von Skyhawk Health Management hat Seagate die eigenentwickelte RAID RapidRebuild-Technik in die Festplattenüberwachungssoftware integriert. Daten sollen sich dadurch nach einem Ausfall schneller wieder herstellen und der RAID-Verbund in kürzerer Zeit rekonfigurieren lassen.

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Seagate stattet die Festplattenüberwachungssoftware Skyhawk Health Management in der neuen Version mit seiner RAID RapidRebuild-Technik aus.
Seagate stattet die Festplattenüberwachungssoftware Skyhawk Health Management in der neuen Version mit seiner RAID RapidRebuild-Technik aus.
(Bild: Seagate)

Nach Angaben von Seagate soll die neue Funktion die Wiederherstellung von Volumes um das dreifache beschleunigen. Nach einem Festplattenausfall werden die noch intakten Daten direkt auf ein Ersatzlaufwerk kopiert und nur die unlesbaren Informationen unter zu Hilfenahme der üblichen RAID-Methode rekonstruiert. Auf diese Weise ließen sich Leistungseinbußen auf Systemebene verringern, dies führe dazu, dass die Festplatte schneller wieder online sei.

Aktiver Schutz von Speicherlösungen

Die im vergangenen Jahr von Seagate eingeführte Software Skyhawk Health Management (SHM) wurde für die Skyhawk und Skyhawk AI-Festplatten entwickelt, die für den Einsatz in zu Überwachungszwecken genutzten digitalen und Netzwerkvideorecordern konzipiert sind. Die Anwendung bietet Funktionen, mit denen sich der Zustand der Laufwerke sowie der Systemumgebung überwachen und analysieren lässt. Anhand von KI-Algorithmen werden verschiedene Festplattenparameter fortlaufend ausgewertet, sodass Anwender Unregelmäßigkeiten frühzeitig erkennen und rechtzeitig darauf abgestimmte Maßnahmen einleiten können. Dies soll sicherstellen, dass es nicht zu Datenverlusten kommt.

Auf Basis der beständig zu den Betriebs- und Umgebungsbedingungen gesammelten Daten empfiehlt die Anwendung zudem sobald erforderlich vorbeugende Kontrollmaßnahmen wie beispielsweise die Überprüfung der Temperatur oder der Vibration. Des Weiteren analysiert die Software kontinuierlich die Leistungswerte. Verschlechtern sich diese, erfolgt ein Hinweis darauf, dass ein Backup durchgeführt werden sollte.

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