Midrange Arrays SGI Infinite-Storage TP9500
Das Silicon Graphics Infinite-Array steht in drei Varianten zur Verfügung und wurde vor allem für Hochleistungs-Storage Anforderungen entwickelt.
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Das Infinitestorage TP9500 wurde von Silicon Graphics (SGI) auf der Super-Computing-Show im November 2002 vorgestellt und ist mit SGIs Softwarepaket für Einsatzgebiete mit hohen Anforderungen an Leistung, ausgestattet. Der Hersteller bietet drei verschiedene Arraykonfigurationen an: das SGI Infinitestorage SAN 3000, das Infinitestorage NAS 3000 und ein DLM (Data Lifecycle Management)-System.
Das SAN3000 ist ausgestattet mit zwei Metadata-Controllern, SGIs CXFS-SAN-Dateisystem, sowie einem Brocade 3800 FC-Switch, der die Option auf ein Duplikat als Ausfallssicherung bietet,, Dual-Host Bus Adapter und mehreren RAID-Optionen. CXFS ist ein Hochleistungs- 64-Bit Dateisystem, dass Dateigrößen von bis zu 9 Millionen Terabyte und Dateisysteme von bis zu 18 Millionen Terabyte unterstützt. Für heterogene SAN-Unterstützung bietet SGI die Storageauthority Management Software von Appiq an.
Das NAS3000 bietet bis zu acht GbE-Anschlüsse und verwendet anstatt von CXFS das Standard-64-Bit-Dateisystem von SGI mit der Bezeichnung XFS, das sowohl NFS als auch CIFS unterstützt. Beide, das SAN- und das NAS-Angebot, umfassen SGIs Clusterkonfiguration, Snapshot- und Remote-Spiegelungssoftware.
SAN und NAS verbinden
Craig Schultz, Storage-Product-Manager von SGI, sagt, dass XFS sowohl SAN als auch NAS unterstützt. „Der Nutzer kann einfach einen Fibre-Channel Host-Bus-Adapter einbauen, um SAN und NAS zu verbinden“, sagt er. Andere NAS-Produkte verfügen oft über ihre eigenen Dateisysteme und sind schwer in ein SAN zu integrieren. Das erfordert dann ein getrenntes Management. Ebenso können Anwender auch in eine andere Richtung gehen und eine CIFS- oder NFS-Unterstützung zu CXFS hinzufügen. „Die zwei Dateisysteme sind austauschbar und arbeiten zusammen“, erklärt Schultz.
Dateien nach Kriterien auslagern
Ein drittes Paket beinhaltet entweder eine NAS- oder SAN-Option mit SGIs DLM-Server, welcher eine DMF (Data-Migration-Facility)-Software über das Dateisystem legt. Diese Software lagert Dateien nach vom Benutzer vorgegebenen Kriterien aus, wie z. B. Zeit seit dem letzten Zugriff oder Dateigröße. Das geschieht eigenständig. Die Kehrseite ist, dass das System nur mit SGI-IRIX und Linux-Servern kompatibel ist.
DMF-Software
Das TP9500 kann bis zu 2 Terabyte Speicher in drei Standard-EIA-Gehäusen (5,25“), 20 Terabyte in einem Standard-Rack oder 32 Terabyte in einem Einzelsystem unterbringen. Im System gibt es einen Engenio Information Technologies 5884, ein Dual-Controller-Modul, der über acht 2 Gigabyte/s FC-Ports, 800 MByte/s Bandbreite auf Host- und Laufwerksseite, 2 Gigabyte Cachespeicher, Paritäts-RAID und einen Spezial-I/O-Kontrollprozessor verfügt, der sich auf Datenbewegungen konzentriert. SGI verkauft den TP9500 mit einer 2-Terabyte-FC-Festplatte für 100.000 und mit 8 Terabyte für 150.000 US-Dollar.
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