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Bridgehead PACStore archiviert medizinische Bilddaten auf gängigen Speichersystemen Software durchsucht gleichzeitig verschiedene PACS-Archive

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die Archivierungs-Lösung PACStore von Bridgehead Software speichert medizinische Bilddaten langfristig und kostengünstig. Das Tool nutzt den Standard DICOM und kann dadurch medizinische Bildarchive Hersteller-übergreifend durchsuchen. Die Lösung unterstützt gängige Speichersysteme und sortiert Daten selbstständig in einer Tiered-Storage-Architektur.

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PACStore greift mit Hilfe des DICOM-Standards auf gespeicherte PACS-Daten zu.
PACStore greift mit Hilfe des DICOM-Standards auf gespeicherte PACS-Daten zu.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mediziner organisieren digitale Bilddaten mit Picture Archiving and Communications Systems (PACS). Für diese hat Bridgehead Software jetzt ein Tool vorgestellt, das Storage-Ressourcen besonders effektiv nutzen soll. Als Datenspeicher greift das System auf handelsübliche Speichersysteme zurück. Parallel können auf diesen auch geschäftliche Daten abgelegt sein.

Charles Mallio, Director of Business Development bei Bridgehead, grenzt das eigene Produkt zu PACS-Lösungen mit integrierten Archivierungsfunktionen ab: Mit den klassischen Lösungen entständen separate Daten-Silos, die sich nur für den vorgesehenen Zweck benutzen ließen.

Das Bridgehead-Produkt hingegen erlaube Anwendern Bild-Dateien verschiedener PACS gleichzeitig zu durchsuchen. Hierfür implementierte der Hersteller den DICOM-Standard (Digital Imaging and Communications in Medicine).

Vorhandenen Speicherplatz soll das System per Tiered Storage effizient und kostengünstig ausnutzen. Ständig benutzte PACS-Daten verbleiben dabei auf den Primärspeichern und sind damit im schnellen Zugriff. Beim Laden einer PACS-Studie identifiziert die Software zudem verknüpfte Dokumente und stellt diese vorsorglich im Hintergrund bereit. Seltener genutzte Dateien werden automatisch auf kostengünstigere Speichermedien verlagert.

Datenverschlüsselung und WORM-Unterstützung

Compliance-Anforderungen soll PACStore durch Authentifizierungs-Methoden und integrierte Datenverschlüsselung erfüllen. Per „Crypto Shredding“ lassen sich nicht mehr benötigte Informationen unbrauchbar machen. Statt schon verschlüsselte Daten komplett zu löschen, wird dabei lediglich der zugehörige Key verworfen. Zudem unterstützt das Programm WORM-Medien (write once read many).

Laut Hersteller funktioniert die Software mit allen gängigen Speichersystemen. Exemplarisch nennt Bridgehead Tape-Libraries, optische Speichermedien sowie externe Speichersysteme wie NAS (Network Attached Storage), SAN (Storage Area Network) oder CAS (Content Addressable Storage).

Als Einstiegspreise für den „Low-End-Bereich“ gibt der Hersteller 14.000 Euro pro Terabyte an. Bei größer dimensionierten Enterprise-Installationen sinken die Preise auf 4.000 Euro pro Terabyte.

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(ID:2013073)