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Die Rolle des CIO gehört neu definiert

Doch die Studie stellt auch generell die Rolle des CIO in Frage: „The CIO ist tot, lang lebe der CIO!“ lautet eine der Überschriften. Zum Beispiel ist der CIO nicht mehr für alle Informationen im Unternehmen zuständig. Denn mit Web-2.0 ändern sich die Aufgaben der Mitarbeiter und die des CIOs. Die Mitarbeiter sind nicht nur Kunden der Informationen, die eine mehr oder minder zentrale Informationstechnik generiert und ihren zustellt. Die Mitarbeiter selbst produzieren Informationen, betätigen sich als Kuratoren des Überangebots im Web und gehen selbst auf Informationsfang.
So ist das Problem der CIOs und anderer Führungskräfte nicht, dass Ihnen zu wenig Daten und Informationen zur Verfügung stehen, sondern die richtigen, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit und in angemessener Menge. Der CIO muss dafür sorgen, dass genau das passieren kann.
Denn 27 Prozent der Führungskräfte sagten, dass sie während des vergangenen Jahres die richtigen Informationen nicht gefunden haben, als sie gebraucht worden wären. Außerdem halten fast zwei Drittel der CIOs (61 Prozent) und der Führungskräfte (63 Prozent) die überalterte IT für eine Hürde, die unternehmirisches globales Denken unterbinde.
Zugleich fühlen sich Führungskräfte und CIOs überfordert von der Flut an operativen Daten, obwohl diese für eine effektive Unternehmensführung unabdingbar sind. 26 Prozent der Führungskräfte sagen, dass sie mehr oprative Daten bekommen als notwendig und dass sie damit zu kämpfen haben, die adäquaten Informationen darin zu erkennen. Selbst 23 Prozent der CIOs geht es genauso.
Notwendigkeit zur IT-gestützten Teamarbeit
Ein Weg, die Effizienz in den Unternehmen zu erhöhen, ist es, die Informationen unter den Mitarbeitern zu teilen und zu verteilen: Collaboration. Zwei Drittel, 67 Prozent, der befragten CIOs gehen davon aus, dass ihre Collaboration- und Kommunikationsinfrastruktur nahtlose Zugriffe von überall her im und außerhalb des Unternehmens ermöglicht. Ein etwas abweichender Prozentsatz unter den Anwendern, 59 Prozent sieht das auch so.
Allerdings ist das, was der CIO unter Collaboration versteht, und das, was die Anwender meinen, nicht identisch. Der CIO sieht die Architektur, die Anwender die Kommunikations-Tools.
Außerdem ergeben sich in den neuen Boom-Märkten andere Adaptionsbilder. So können in China vier von fünf Mitarbeitern Unified Communications und Collaboration nutzen, inklusive der mobilen. Ähnlich hoch sind diese Prozentzahlen in Singapur (72 Prozent), Indien (70 Prozent) und in Brasilien (siehe: Grafik).
Unterschiede gibt es auch bei der Einschätzung, die ein nahes Ende der Wirtschaftskrise betrifft. In Brasilien glauben 73 Prozent, dass das Schlimmste überstanden ist, in Indien 63 Prozent und in China 61 Prozent. Die meisten Pessimisten finden sich in Europa. Am schwärzesten sehen die Spanier; hier geben nur 17 Prozent der Befragten an, es gehe wieder aufwärts.
weiter mit: Die Wirtschaftskise endet – früher oder später; die Budgets steigen ...
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