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Der CIO ist tot, es lebe der CIO! 10 Tipps zum intelligenten Haushalten

Sparen am falschen IT-Platz knabbert an der Existenzgrundlage

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Sparen mit Hirn – eine 10-Punkte-Checkliste

Das gehört auf die Pinnwand von IT-Verantwortlichen: 10 Tipps zum Sparen (Archiv: Vogel Business Media)

BT und Datamonitor offerieren eine Checkliste mit 10 Punkten für CIOs, die jetzt gekonnt sparsam sein wollen:

  • 1. Hart nachfragen! Es ist eine wohlbekannte Tatsache, dass geschäftliche Anwender ihren Bedarf an Speicherkapazität überschätzen. Eine Lektion für Netzwerk-User in etwas, das sich Speicherökonomie nennt, dürfe ein großer Schritt in die richtige Richtung sein, um unsinnige Anforderungen an das IT-Budget zu minimieren.
  • 2. Nicht über Storage lamentieren! Auf der anderen Seite kostet viel Speichervolumen nicht mehr so viel wie noch vor einem Jahrzehnt. Wenn Speicherkapazität strategisch genutzt wird, lassen sich etwa Bandbreite sparen, zum Beispiel durch Mechanismen wie Caching.
  • 3. Bandbreite fehlt! So mancher hat sich dran gewöhnt, dass Netzwerkprobleme mit einer zu geringen Bandbreite zu tun haben. Doch das ist nicht immer der Fall. Rund 74 Prozent aller Netzwerk-Probleme werden über den Helpdesk gemeldet. Unter Umständen können die Störungen ganz banal durch ein langsames Monitor-Refresh verursacht bzw. durch ein Speicher-Upgrade in der Workstation behoben werden.
  • 4. Optimieren! Aus finanziellen Gründen wird es gerne übersehen, dass ab und an neue Hardware fällig ist – und zwar dann, wenn die Systeme immer nahe an der Überlastungsgrenze arbeiten. Wird jedoch das Investement getätigt, verbessert sich zumeist schlagartig die Performance und die Zufriedenheit der Nutzer.
  • 5. Duplizierung abschaffen! Datensicherung ist ja ganz gut und schön, aber es lässt sich auch des Guten zu viel tun. Vielleicht muss nicht jeder Record, und nicht jedes Stückchen Software doppelt und dreifach verwahrt werden. Außerdem gehören die Sicherungsregularien gleich mit auf den Prüfstand.
  • 6. Veränderungen verstehen! 80 Prozent der IT-Verantwortlichen wissen nicht oder nicht genau, welche Auswirkungen Änderungen in den Applikationen nach sich ziehen, beziehungsweise wie sich ihre Applikationslandschaft zusammensetzt. Das darf nicht sein. Unter Umständen muss sich ein Unternehmen hier Know-how von Dritten einkaufen.
  • 7. Datenmengen schwanken! Manchmal kann das Datenvolumen überraschend schnell anwachsen. Das ist der Punkt, an dem Cloud-Services ins Spiel kommen mit Diensten wie IT-Infrastruktur, Plattform, Software und Rechenleistung on demand. Anwender können das ähnlich sehen wie ein Stromnetz, bei dem das Umlegen eines Schalters bedeutet Energie zuführen oder abschalten.
  • 8. Sicher bleiben! Information und Kommunikation nutzen zunehmend offene Standards. Damit wird das Unternehmensnetz anfälliger gegen Hacker, Malware, Diebstahl und Intusion. Inhouse-Security kann da unter Umständen nicht mehr mithalten. Die Herausforderung besteht darin, flexibel in den Anwendungen und Infrastrukturen zu bleiben, ohne die Sicherheit zu vernachlässigen.
  • 9. Vorsichtig, doch offen für Web 2.0! Die Unternehmen lernen langsam, dass sich Social Media, Blogging und Online Videos nützlich sein können. Das kann aber nicht bedeuten, dass jeglicher privater Nutzung oder allen beruflichen Möglichkeiten Tür und Tor geöffnet werden. Vielmehr ist es Aufgabe des IT-Verantwortlichen, sich über die Belange der Belegschaft zu informieren, um ein angepasstes Angebot zu erstellen.
  • 10. Tu Gutes und sprich darüber! Investitionen in IT-Infrastruktur sind kein technische Angelegenheit, sondern eine unternehmerische. IT trägt wesentlich zum Erfolg einer Organisation bei. Deshalb gehören alle Applikationen, Systeme und Netze von Zeit zu Zeit auf den Prüfstand. Die Anwender berichten, was die technischen Neuerungen bringen und können müssen, die IT-Verantwortlichen sollten bekannt machen, was die IT an Verbesserungen bietet.

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