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Das Iomega StorCenter ix12 im Praxistest, Teil 1

Speicher für das Rechenzentrum mit iSCSI-Anbindung und CIFS-Zugriff

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Speichersystem manuell hinzufügen

Über den Plus-Knopf in der Verwaltung kann man ein Speichersystem manuell hinzufügen. Dabei wird der Name oder die IP-Adresse des Speichers verlangt. Da beides nicht vorhanden war, scheiterte dieser Versuch. Nach einer Recherche erfuhren wir, dass die Iomega-Systeme oftmals mit einem eigenen DHCP-Server geliefert wurden. Das mag im SOHO-Markt gelten, für einen 19-Zoll-Einschub erschien es uns unsinnig.

Nach mehreren Tests fanden wir die Lösung. Das Speichersystem holt sich per DHCP beim Start eine freie IP-Adresse. Daher muss in dem Segment des StorCenters ein DHCP-Server laufen. Auch das ist zumindest ungewöhnlich. Server und Speicher werden in der Regel mit festen IP-Adressen betrieben, denn wechselnde IP-Adressen führen oft zu Fehlverhalten. Ferner werden Speichersysteme häufig mit Monitoring-Tools überwacht. Auch diese setzten auf bekannten und festen IP-Adressen auf.

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Im Test sind wird just auf dieses Phänomen gestoßen: Nachdem die Verwaltungskonsole und das Speichersystem rebootet wurden, erhielt der Speicher eine neue IP-Adresse – und wurde prompt von seiner Verwaltungskonsole nicht mehr gefunden. Wie erwähnt, erscheint uns das zumindest wenig plausibel. Leider findet sich im Handbuch keinerlei Hinweis auf diese Tatsache und die Nutzung von DHCP. Wenn das System allerdings läuft, hat es keine Auswirkungen mehr.

Um die IP-Adresse des StorCenters zu ermitteln, können Sie die Verwaltungsinformationen Ihres DHCP-Servers nutzen. Ist die IP-Adresse bekannt, so ist die Speicherbox sehr einfach in die Verwaltung aufzunehmen. Anschließend präsentiert die Konsole einen nahezu leeren Bildschirm. Dieser erhält lediglich den Hinweis, dass auf dem Speichergerät noch keine Ordner vorhanden sind. Die Anbindung des Speichers an die Konsole ist aber soweit korrekt. Die eigentliche Verwaltung des StorCenters erfolgt über eine Web-Konsole. Der Zweck der Einstiegkonsole, die explizit zu installieren ist, hat sich uns nicht ganz erschlossen. Wie wir im Rahmen des Tests später feststellten, lässt sich das StorCenter auch von einem beliebigen Rechner mit Browser verwalten. Nach Rückfragen beim Hersteller teilte uns dieser mit, dass dieses Verwaltungsprogramm vor allem bei der initialen Einrichtung des Systems zum Tragen kommt.

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