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Das Iomega StorCenter ix12 im Praxistest, Teil 1

Speicher für das Rechenzentrum mit iSCSI-Anbindung und CIFS-Zugriff

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Die Schnittstellen des StorCenters

Auf der Rückseite weist das StorCenter vier Ein-Gigabit-Netzwerkanschlüsse auf. Hier finden sich darüber hinaus zwei USB-Ports und ein serieller Port. Ferner umfasst das Speichersystem jeweils zwei Netzteile und Lüfter, die sich gegenseitig gegen Ausfälle absichern. Festplatten, die Lüfter und die Stromversorgung lassen sich im laufenden Betrieb austauschen. Im Inneren des StoreCenters sorgt eine Dual-Core-CPU von Intel mit zwei GigabyteHauptspeicher für die notwendige Leistung.

Über EMCs Lifeline-Software, einem Linux-Derivat (64 Bit) mit speziellen Speicherfunktionen, werden die ix12-Speicher verwaltet. EMC Lifeline unterstützt derzeit alle gängigen Varianten von Windows, Mac, Linux und Unix. Ferner ist es für den Einsatz in virtualisierten Umgebungen, wie vSphere, Hyper-V und Citrix XenServer, zertifiziert.

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Iomega hat die bestehenden Festplatten als RAID-5-Pool konfiguriert. Alternativ kann der Anwender das Speichersystem auch in den Modi RAID 6, 1 und 10 sowie als JBOD betreiben. Zum Umfang der Verwaltungssoftware gehört ferner der Aufbau von Speicher-Pools sowie ein Satz weiterer Funktionen zur Zugriffsoptimierung. Der Großteil der Speichersysteme von Iomega arbeitet im NAS-Betrieb. Das StorCenter wurde darüber hinaus auch mit einem iSCSI-Interface ausgestattet. Durch die Integration von iSCSI ist die Box auch in der Lage, simultane File- und Blockdaten parallel zu bedienen. Das gilt für alle unterstützten Betriebssysteme wie Windows-, Mac-, Linux und Unix-Systeme. Als NAS-Gerät nutzt es dazu CIFS, NFS, AFP, FTP, https und webDAV. Bei der Verwendung als SAN- oder DAS-Gerät kommt iSCSI zum Einsatz.

Das Testszenario

Unser Testszenario bestand aus dem StorCenter ix12 und mehreren Windows-7-Clients. Zur Verwaltung des StorCenters liefert Iomega eine eigene Verwaltungskonsole. Diese wird zusammen mit der Dokumentation von der mitgelieferten CD installiert. Die Verwaltungskonsole haben wir auf einem weiteren Windows-7-Client eingerichtet, der wiederum als virtuelle Maschine im Kontext des Hyper-V ausgeführt wurde.

Das Setup-Programm der Verwaltungskonsole präsentiert sich zu Beginn mit drei Optionen: dem eigentlichen Setup der Software, der Registrierung und der Installation des Benutzerhandbuchs. Das eigentliche Programm-Setup ist einfach und verlangt nur die Bestätigung der Lizenzvereinbarung. Das Setup benötigt nur wenige Minuten bis zum Abschluss.

Anschließend finden Sie auf dem Desktop einen Link auf den „Iomega Storage Manager“. Nach dem Setup startet der Iomega Storage Manager (ISM) automatisch. Der ISM dient zur Verwaltung einer oder mehrerer StoreCenters. Beim ersten Aufruf teilt Ihnen der ISM mit, dass er noch keine Speichereinheiten gefunden hat. Entgegen den Hinweisen im Handbuch, dass der ISM seine Speicherbox immer automatisch finden würde, war das in unserem Test nicht der Fall.

Weiter mit: Speichersystem manuell hinzufügen

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