12-Gbit/s-SAS-HBA von Areca

Starline erweitert Host-Bus-Adapter-Portfolio

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dr. Jürgen Ehneß

Die Areca-ARC-1330-Reihe erreichte im Test bei Starline Lesegeschwindigkeiten von mehr als 2.300 Megabyte pro Sekunde.
Die Areca-ARC-1330-Reihe erreichte im Test bei Starline Lesegeschwindigkeiten von mehr als 2.300 Megabyte pro Sekunde. (Bild: Starline)

Mit dem ARC-1330 von Areca erweitert der Storage-Distributor Starline sein Angebot an Host-Bus-Adaptern (HBAs). Der 12-Gbit/s-SAS-HBA erreicht laut Starline Lesegeschwindigkeiten von über 2.300 Megabyte pro Sekunde.

Die neuen Areca-HBAs arbeiten rund doppelt so schnell wie ihre direkten Vorgängermodelle, ohne dabei nennenswert teurer zu sein. In das Low-Profile-Format gepackt, beherrscht die ARC-1330-Serie sowohl 12, 6 und 3 Gigabit pro Sekunde als auch SATA-Datenraten von 6 und 3 Gigabit pro Sekunde und Lane. Pro SAS-Port sind Datenraten von bis zu 48 Gigabit pro Sekunde möglich. Die Verlustleistung im Betrieb liegt bei 7,5 Watt.

Flexible Einsatzmöglichkeiten

Dank verschiedener Anschlusskonfigurationen eignet sich der HBA beispielsweise für den Betrieb externer RAID-Speicher, aber auch für den Einsatz in No-RAID-Gehäusen. Die ARC-1330-Karten unterstützen je nach Modell zwei interne oder zwei externe x4-SAS-Ports und acht SATA-Anschlüsse. Bis zu 128 Endgeräte lassen sich per Expander über den SFF-8644-Port steuern, was etwa Tiered-Storage-Systeme ermöglicht.

Über die PCIe-3.0-x8-Schnittstelle finden die HBAs in jedem Server oder Workstation Platz. Als Betriebssysteme werden derzeit Windows und MacOS unterstützt. Treiber für Linux und Citrix Xenserver sollen im zweiten Quartal des Jahres folgen. Eine API-Bibliothek zum Schreiben von Monitorprogrammen steht ebenfalls bereit. Die HBAs sind kompatibel zu SAS- und SATA-Festplatten und -SSDs sowie zu externen Geräten wie Tape-Libraries, LTO-Laufwerken und RAID-Systemen.

Preise und Verfügbarkeit

Starline bietet den ARC-1330 von Areca ab sofort in der Ausführung mit internen Ports für 210 Euro netto an. Die Variante mit externen Ports kostet 245 Euro. In Kürze wird eine weitere Version mit einer Kombination aus internen und externen Ports folgen, die preislich zwischen den beiden schon jetzt verfügbaren Modellen liegen soll.

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