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Unterstützung von KubeVirt-VMs auf Kubernetes Storage-Virtualisierung von Portworx bereit für den Enterprise-Einsatz

Von Michael Matzer 4 min Lesedauer

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Portworx by Pure Storage bietet nun eine Container-Datenmanagement-Plattform auf Enterprise-Niveau für KubeVirt-VMs auf führenden Kubernetes-Plattformen.

Die Pure-Storage-Tochter Portworx unterstützt künftig KubeVirt-VMs auf Kubernetes.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Die Pure-Storage-Tochter Portworx unterstützt künftig KubeVirt-VMs auf Kubernetes.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

KubeVirt ist ein Open-Source-Projekt der Cloud Native Computing Foundation (CNCF), mit dem Nutzer VMs mit Kubernetes als zugrunde liegender Orchestrierungsplattform ausführen, bereitstellen und verwalten können. Wenn VMs in Containern ausgeführt werden, wird dieser Prozess als „containernative Virtualisierung“ bezeichnet, erläutert RedHat. KubeVirt ermöglicht die containernative Virtualisierung, indem es diese VMs in Containern paketiert und beide Workloads über eine einzige Konsole verwaltet.

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Mit KubeVirt verhalten sich VMs genauso wie in einer traditionellen Virtualisierungsumgebung, können aber auf derselben Plattform wie containerisierte Microservices und Cloud-native Anwendungen ausgeführt werden. Sämtliche Workloads in der Umgebung, inklusive VMs, profitieren von derselben Kubernetes-Infrastruktur und -Verwaltung sowie den enthaltenen Tools.

KubeVirt kann nach RedHats Angaben auf sich ändernde CPU-Anforderungen und Speicherzuweisungen reagieren, was zu geringeren Latenzzeiten im Vergleich zu traditionellen Virtualisierungslösungen führt. „KubeVirt optimiert zusätzlich die Abstraktionsschicht zwischen Bare-Metal-Hardware und Runtime-Umgebungen für eine effizientere Nutzung von Ressourcen und eine bessere Performance.“ Diese Angaben sollten jedoch bei jedem neuen Release durch Benchmark-Tests nachgeprüft werden.

KubeVirt-Support bei Portworx

Portworx by Pure Storage unterstützt künftig KubeVirt-VMs auf Kubernetes. Venkat Ramakrishnan, VP & GM von Portworx by Pure Storage, stellte die Container-Datenmanagement-Plattform vor, die nun auf Enterprise-Niveau gehoben wird. Hintergrund sei die Migration weg von VMware hin zu Kubernetes. Viele Firmen hätten sich für Kubernetes als Alternative entschieden oder hätten dies vor, da sowohl VMs als auch Container unterstützt würden.

„Dies ermöglicht es Unternehmen, eine einzige Plattform zu nutzen, um die Entwicklung ihrer Cloud-nativen Anwendungen voranzutreiben und ihre Infrastrukturmodernisierung zu stärken“, so der Portworx-Manager. Im Übrigen ist solch eine Cloud-native Architektur die Voraussetzung für KI-Workloads. 81 Prozent der Unternehmen, die 2024 an einer Studie mit Kubernetes-Experten teilgenommen haben, planen, ihre VMs auf Kubernetes zu migrieren oder zu modernisieren. Fast zwei Drittel von ihnen planen, dies innerhalb der nächsten zwei Jahre zu tun.

Mit der zunehmenden Umstellung von VMs auf Kubernetes ergäben sich jedoch neue Herausforderungen. Portworx ermögliche es Unternehmen, diesen Übergang nahtlos zu vollziehen. „Mit der bevorstehenden Einführung von Portworx Enterprise 3.3 erweitert Pure Storage seine Container-Datenmanagement-Plattform, um VM-Workloads in großen Enterprise-Umgebungen zu unterstützen“, so Ramakrishnan. Portworx biete die Leistung, Datenresilienz und den Datenschutz, die für geschäftskritische Workloads erforderlich seien, sowie die Einfachheit, Flexibilität und Zuverlässigkeit, die für eine Produktion in großem Maßstab benötigt würden.

Portworx Enterprise 3.3

Portworx Enterprise 3.3 vereinfacht ebenso die Datenspeicherung für Teams, die VMs und Container auf Kubernetes betreiben. Diese Teams können nun einen einzigen Workflow für Anwendungen implementieren, ohne auf mehrere Tools oder Prozesse angewiesen zu sein. Darüber hinaus bedeutet der agnostische Ansatz für den zugrundeliegenden Speicher, dass Speicher- und Plattformteams diese Lösung in Umgebungen mit oder ohne Pure Storage und mit gemischter Infrastruktur implementieren können.

Portworx Enterprise 3.3 werde RWX-Block für KubeVirt-VMs bieten, die auf Pure FlashArray oder über einen beliebigen Speicheranbieter ausgeführt werden. Dies werde leistungsstarke Lese-/Schreibfunktionen und Hochleistungsspeicher für VMs, die auf Kubernetes laufen, vorantreiben.

Hinsichtlich Data-Management und Data-Protection können Unternehmen nun ihre Daten von einer einzigen Verwaltungsebene aus verwalten. Dazu die synchronisierte Disaster Recovery für VMs, die auf Kubernetes ohne Datenverlust (Zero-RPO) ausgeführt werden. Portworx unterstützt zudem Backups auf Dateiebene für Linux-VMs, was eine detailliertere Sicherung und Wiederherstellung von VMs ermöglichen soll, die auf Kubernetes ausgeführt werden.

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Mit Portworx Enterprise 3.3 sollen Unternehmen Referenzarchitekturen und Partnerintegrationen mit KubeVirt-Plattformen von SUSE, Spectro Cloud und KuberMatic nutzen können, zusätzlich zur bestehenden Partnerschaft von Portworx mit Red Hat.

Portworx sei laut Ramakrishnan für Kubernetes entwickelt und biete die Skalierbarkeit, Automatisierung und Self-Service-Funktionen, die erforderlich seien, um die Elastizität Cloud-nativer Anwendungen zu unterstützen. „Portworx Enterprise 3.3 geht auf die Bedenken der Entscheider-Ebene hinsichtlich Kosteneffizienz von Virtualisierung ein“, so der Manager. „Den Verantwortlichen für Datenspeicherung ermöglicht es Portworx Enterprise 3.3, mittels einer einheitlichen Plattform und der zahlreichen Integrationen ihr eigenes Tempo bei der Modernisierung der Virtualisierungsumgebung zu wählen.“

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Analystenstimmen

„Kubernetes ist die dominierende Plattform für containerisierte Workloads aller Art, von VMs bis hin zu vollständig Cloud-nativen Anwendungen“, erklärt Mitch Ashley, VP und Practice Lead, DevOps and Application Development bei der Futurum Group. „Mit Portworx Enterprise 3.3 bringt PureStorage eine skalierbare Datenmanagementplattform mit einem vereinfachten gemeinsamen Workflow über Container und VMs hinweg. Das ist für Unternehmen attraktiv, die ihre Infrastruktur modernisieren, Cloud-native Anwendungen verfolgen oder beides.“

„Portworx Enterprise 3.3 stellt einen Wendepunkt für Unternehmen dar, die ihre Virtualisierungsumgebung modernisieren“, erläutert Steven Dickens, CEO und Principal Analyst bei HyperFRAME Research. „Es bietet eine robuste, kosteneffiziente Plattform, die sowohl VMs als auch Container auf Kubernetes nahtlos unterstützt. Da Portworx im Vergleich zu herkömmlichen Alternativen Kosteneinsparungen von 30 bis 50 Prozent verspricht, ermöglicht diese Lösung Unternehmen die Optimierung ihrer Infrastruktur ohne Kompromisse bei Leistung oder Skalierbarkeit, was sie zu einer robusten Wahl für Produktionsumgebungen in großem Maßstab macht.“

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