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Bei Data Ingestion werden Daten aus verschiedenen Quellen gesammelt und in ein zentrales Zielsystem übertragen. (Bild: Midjourney / KI-generiert)
Datenaufnahme und Datendurchsatz

Was sind Data-Ingestion und Ingest-Rate?

Data-Ingestion ist ein Prozess aus dem Bereich der Datenverwaltung. Er sammelt Daten aus verschiedenen Quellen und überträgt sie in ein Zielsystem, zum Beispiel eine Datenbank oder ein Data Warehouse, um sie dort für Analysen oder weitere Datenverarbeitungsvorgänge zu verwenden. Die Ingest-Rate misst, mit welchem Durchsatz die Daten in das Zielsystem fließen.

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Mehrere Speicherzellen bilden einen Datenspeicher, zum Beispiel eine Speicherkarte, eine SSD, Arbeitsspeicher oder Cache. (Bild: Midjourney / KI-generiert)
Kleinste Speichereinheit

Was ist eine Speicherzelle?

Im Computerbereich stellt eine Speicherzelle die kleinste Speichereinheit dar. Sie speichert ein einzelnes Bit oder ein Datenwort flüchtig oder nichtflüchtig. Zur Realisierung eines Datenspeichers, beispielsweise des Arbeitsspeichers oder einer SSD, werden viele Speicherzellen zusammengefasst. Sie können über Adressen angesprochen werden, um Inhalte zu speichern, zu verändern oder abzurufen.

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Die Ausrichtung des Spins im Sandwich bestimmt den Widerstandswert und kann dann als "0" oder "1" interpretiert werden. (Bild: Forschungszentrum Jülich)
Weiterentwicklung von nichtflüchtigem magnetoresistiven RAM-Speicher (MRAM)

Wie funktioniert STT-MRAM?

Bei SST-MRAMs, beziehungsweise STT-RAM, ST-MRAM oder ST-RAM, handelt es sich um die Weiterentwicklung der bereits vor über 25 Jahren erstmals vorgestellten nichtflüchtigen magnetoresistiven RAM-Speicher (MRAM). Die Chips machen sich für die Speicherung von Daten die Zustandsveränderungen magnetischer Parameter zu Nutze, ändern sie im Gegensatz zu den Vorgängern jedoch mittels spinpolarisierender Elektronen. Davon leitet sich auch das Kürzel STT ab, das für Spin Transfer Torque, zu deutsch „Spindrehmoment“, steht.

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Bildergalerien

Je höher der IOPS-Wert, desto performanter arbeitet ein Storage-System. (Bild: Midjourney / KI-generiert)
Leistungskennzahl für Schreib-/Leseoperationen

Was ist IOPS (Input/Output Operations Per Second)?

IOPS (Input/Output Operations Per Second) ist eine Leistungskennzahl, die Auskunft darüber gibt, wie viele Ein- und Ausgabeoperationen ein Speichersystem pro Sekunde verarbeiten kann. Je höher die Zahl, desto schneller und leistungsfähiger ist das Speichersystem. Die Kennzahl wird zur Bewertung der Leistungsfähigkeit von Geräten wie Festplatten oder SSDs und anderen Storage-Systemen verwendet.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Massendaten

Was ist Big Data?

Eine genaue Angabe, ab welcher Datenmenge man von Big Data spricht, existiert nicht. In der Regel handelt es sich bei Big Data um Massendaten im mehrstelligen Terabyte- oder Petabyte-Bereich und darüber hinaus. Unabhängig von einer bestimmten Menge an Daten hat sich für Big Data diese Definition durchgesetzt: Als Big Data werden Datenmengen bezeichnet, die so groß und komplex sind, dass herkömmliche Technologien und Methoden der Datenverarbeitung und Datenanalyse nicht mehr anwendbar sind.

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