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Redundante Datensicherung im Bereich Molekularbiologie und Funktionelle Genomik TH Wildau sichert Forschungsergebnisse auf DroboPro

Autor / Redakteur: Paul Thackeray, VP EMEA Data Robotics / Nico Litzel

Der Bereich Molekularbiologie und Funktionelle Genomik der Technischen Hochschule Wildau schützt wertvolle Forschungsergebnisse mit DroboPro, einer einfach zu bedienenden Speicherlösung von Data Robotics.

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Bei der Forschung an der TH Wildau entstehen Daten, die für Forscher ebenso kostbar wie die eigentlichen Laborproben sind. Die Datensicherung war bisher jedem Einzelnen überlassen. Jetzt vertrauen die Forscher auf DroboPro von Data Robotics.
Bei der Forschung an der TH Wildau entstehen Daten, die für Forscher ebenso kostbar wie die eigentlichen Laborproben sind. Die Datensicherung war bisher jedem Einzelnen überlassen. Jetzt vertrauen die Forscher auf DroboPro von Data Robotics.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Technische Hochschule (TH) Wildau ist eine zukunftsorientierte und praxisverbundene Fachhochschule südlich von Berlin, an der zurzeit rund 4.000 Studierende in über 25 Studiengängen eingeschrieben sind. Die Forschung spielt eine bedeutende Rolle und die TH belegt einen Spitzenplatz bei der Einwerbung von Drittmitteln.

Der Bereich Molekularbiologie und Funktionelle Genomik unter der Leitung von Professor Marcus Frohme im Studiengang Biosystemtechnik/Bioinformatik erhält Unterstützung von DroboPro, einer Speicherlösung von Data Robotics: Wertvolle Forschungsergebnisse werden jetzt redundant gesichert.

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Einfach zu bedienende und skalierbare Speicherlösung

Von der Entschlüsselung des Transkriptoms winziger Bärtierchen bis hin zur automatisierten Erkennung von Plankton – Forschung ist zeitaufwendig, arbeitsintensiv und produziert riesige Datenmengen. Diese Daten sind mittlerweile für Forscher ebenso kostbar wie die eigentlichen Laborproben.

An der Datensicherheit mangelte es jedoch laut Ulrich M. Tillich, Systemadministrator und zugleich Doktorand: „Vorher war jeder selbst dafür verantwortlich, wie er mit seinen Daten umging. Zu einem modernen, molekularbiologischen Labor sollte aber auch eine professionelle redundante Datensicherung gehören.“

Acht wissenschaftliche Mitarbeiter, eine wechselnde Zahl von Master- und Bachelorstudierenden sowie Praktikanten arbeiten an PC-Arbeitsplätzen sowie mehreren Laptops. Die Datensicherung war bisher jedem Einzelnen überlassen und erfolgte meist über USB-Sticks, externe Festplatten oder limitierte Cloud-Services.

Vor einiger Zeit begann sich Tillich jedoch auch privat für Datensicherung zu interessieren und wurde in diversen Internetforen und Tech-Blogs fündig. Das BeyondRAID-Konzept von Data Robotics hat gleich überzeugt: „Eigentlich ging es bei unserer Entscheidung nur darum, für welches Modell wir uns entscheiden. Letztendlich war die Skalierbarkeit und Erweiterungsfähigkeit des DroboPro entscheidend.“

Die Lösung: DroboPro

Das Labor arbeitet in einer Unix-Linux-Umgebung sowie mit einem lokalen Samba-File-Server, der direkt mit der Speicherlösung verbunden ist. Hauptsächlich füllen Forschungsprojekte der wissenschaftlichen Mitarbeiter, die laborspezifische Qualitätssicherungs-Software LIMS (Laboratory Information Management System) sowie ein lokales DokuWiki die Speicherlösung DroboPro.

Tillich installierte DroboPro Anfang 2010 – die Einheit ist mit insgesamt drei Zwei-Terabyte-Festplatten bestückt. Zurzeit sind lediglich 400 Gigabyte davon belegt. Da die Anzahl der Mitarbeiter in naher Zukunft weiter wachsen wird und somit weitere datenintensive Forschungsprojekte zu erwarten sind, geht Tillich jedoch davon aus, dass die Kapazitätsreserven bald aufgebraucht sein werden.

Die Datensicherheit gewährleistet, da die doppelte Festplattenredundanz aktiviert ist. „Die Installation von DroboPro dauerte rund 20 Minuten – und seither waren keine weiteren Wartungsarbeiten mehr nötig“, so der IT-Administrator. „Wir haben lediglich Festplatten nachgekauft. Zum Vergleich: Das Einrichten des Samba-Servers hat mich zwei Tage gekostet.“

Ebenso wichtig wie eine einfache Bedienung war für die Laboreinheit die Ausbaufähigkeit der Speicherlösung. Tillich gibt zu, großzügig eingekauft zu haben: „Wir nutzen momentan nicht alle Funktionen von DroboPro. Für die aktuellen Anforderungen reicht beispielsweise die USB-Verbindung noch aus. Aber es ist gut zu wissen, dass wir auf iSCSI und Firewire 800 umsteigen können, wenn der Bedarf entsteht“, erklärt Tillich.

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