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Oktober 1997 ADSM V3.1 – Erweiterungen für den unternehmensweiten Einsatz
Die Version V3.1 von ADSM brachte die größte Menge an substanziellen funktionalen Neuerungen in der TSM-Geschichte:
- ADSM-Server auf Windows/NT und HP-UX V3.1
- HSM-Client für Solaris V2.5.1 mit Veritas-Filesystem und SGI IRIX mit XFS-Filesystem (Integration über die 1997 veröffentlichte X/Open DMAPI-Schnittstelle)
- Bereitstellung der Backup-GUI auch für UNIX-Plattformen basierend auf der „Motiv“-Anwendungsarchitektur, grafischer Editor für die Options-Datei, „estimate“-Funktion, Fortschritts-Balken für Backup/Restore, Such- und Filteroptionen
- „point-in-time restore“-Option für die Clients
- „No-query-restore“-Protokoll, bei dem der ADSM-Server und nicht der Client die optimierte Zusammenstellung der zu restaurierenden Daten vornimmt
- „small file aggregation“ und „server file aggregation“ – die Zusammenfassung von kleinen Dateien in Transaktionsgruppen und das Speichern in logischen Aggregaten
- „Restartable Restores“ – Wiederaufsetzen auf der letzten „uncommitted transaction“
- Der Ersatz der generischen Admin-GUIs durch den Web-Admin-Client, was zur Oberflächenvereinheitlichung führte
- Web-Client als Alternative zur generischen Client-GUI – damit auch die Verfügbarkeit einer GUI für Netware-Clients und die Unterstützung von zentralen Help-Desks
- SQL-SELECT-Abfragen gegen die Datenbank (SQL’95 Befehlssatz) und ODBC-Schnittstelle
- Erweiterung des ADSM-Schedulers zur Definition von einmaligen Aktionsplänen oder dem Ausführen von Betriebssystem-Befehlen
- „migdelay“ und „migcontinue“ für die planbare Migration von Daten auf verketteten Storagepools
- „Space trigger“ für die automatische Erweiterung von DB- und Log-Volumes der ADSM-Datenbank
- Speicherung von Scripts und Macros in der ADSM-Datenbank und Bereitstellung des „run“-Befehls zur Ausführung von Makros
- „Client Option-Sets“ zur Vereinheitlichung und zentralem Management von Client-Konfigurationen
- Server-to-Server-Kommunikation – Bereitstellung des „ADSM Configuration Managers“ zur einheitlichen Script-, Policy-, Schedule-Verwaltung zwischen multiplen ADSM-Servern und der Möglichkeit, „virtual volumes“ auf einem entfernten ADSM-Server zu definieren (Peer-to-Peer Disaster Protection-Szenarien)
- „Overflow Storagepool“ und „single-drive reclamation“ für Konfigurationen mit nur einem Magnetbandlaufwerk
- Event Logging, Reporting und Monitoring mit Schnittstellen u. a. zu SNMP-Managern, Tivoli NetView und Netview/MVS
ADSMConnect Agents für:
- DB2 für AIX, HP/UX, SINIX, Solaris, OS/2, Windows NT
- Informix for AIX, HP/UX, Solaris
- Lotus Notes für OS/2 und AIX
- OnDemand für AIX
- Oracle 7 (EBU) und Oracle 8 (RMAN) für AIX und Solaris
- SAP mit Oracle für AIX, Digital UNIX, HP/UX, NCR UNIX, SINIX, Solaris, Windows NT auf Basis der Backint-Schnittstelle
- SAP mit ADABAS-D für AIX, HP/UX, SINIX, Solaris, Windows NT auf Basis der Adint-Schnittstelle (Service-Offering)
- MS-Exchange
Die Breite der funktionalen Neuerungen und die Bereitstellung zukunftsweisender Technologien und Verfahren katapultierte IBM mit dem ADSM V3.1-Produktportfolio in die Königsklasse der Datenmanagement-Anwendungen, was der Markt und die Analysten auch entsprechend honorierten.
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