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Auszug aus dem IBM Storage System Kompendium

Tivoli Storage Manager – die Erfolgsgeschichte der ersten 20 Jahre, Teil 4

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Juni 2001 – TSM V4.2 unterstützt weitere Plattformen

TSM V4.2 erschien im Juni 2001 mit den Neuerungen:

  • Die Erweiterung der LAN-free-Unterstützung für weitere Plattformen und die Palette der TDP-Clients
  • Journal-based Backup für Windows-Clients
  • zLinux-Client, USS-Client (zOS Unix System Services)
  • Tivoli Data Protection for NDMP (filer-to-tape)
  • Tivoli Data Protection for Websphere Application Server
  • TSM Management Console als MMC Plugin
  • Unicode Support für Windows NT und 2000

Die Jahre 2000 bis 2003 waren gekennzeichnet durch eine wachsende Anzahl von Entwicklungspartnerschaften und Reseller-Abkommen zwischen IBM Tivoli mit unabhängigen Softwarehäusern, die Komplementär-Software zu TSM entwickelt hatten. Hier die wichtigsten Kooperationen und Produkte:

  • „The Kernel Group“ (TKG) – Das „Bare Metal Restore“-Produkt von TKG wurde als „Tivoli Bare Metal Recovery Manager“ bzw. als „Tivoli Disaster Recovery for Servers“ ab 2000 von IBM weiterverkauft. Es handelte sich dabei um Software, die die Anforderungen von Betriebssystem-Rekonstruktion umsetzte und dabei auf den gesicherten Daten des TSM-Servers aufsetzte. Unterstützt waren die Betriebssysteme AIX, HP-UX, Solaris, Windows NT und später Windows 2000 und Novell Netware. Im Januar 2002 wurde TKG von Veritas gekauft, der TSM-Support wurde von Veritas im Juni 2003 gekündigt.
  • Cristie PC-BaX und später Cristie Bare Machine Recovery (CBMR) Juni 2003 – Die Partnerschaft und das Produkt, das die Funktionslücke zur Betriebssystemrekonstruktion im TSM-Portfolio wieder schloss und bis heute als CBMR und TBMR (Tivoli Bare Machine Recovery – Rekonstruktion von Betriebssystem allein durch Verwendung der im TSM gespeicherten Daten) wichtiger Baustein einer ganzheitlichen Datensicherungsstrategie in der TSM-Architektur ist für die Betriebssysteme Windows 2003/2008, Linux, Solaris und HP-UX.
  • St. Bernhard Open File Manager (OFM) – Die Zusatzlösung, die notwendig war, um Filesysteme (Windows, Netware) oder Anwendungen aus Filesystemsicht (Exchange, Groupwise etc.) konsistent online sichern zu können.
  • Gresham Computing plc. Enterprise DistribuTape (EDT) – vormals Open Microsystems (Übernahme durch Gresham 1998) – Die Anbindung von ACSLS-Tape-Libraries (StorageTek und andere) an das TSM External Library Management (ELM) Interface. Der Reseller-Vertrag wurde im Juni 2001 geschlossen.
  • Open Technology Group (OTG) – DiskXtender – Die Windows 2000 HSM-Lösung für TSM. Die Kooperation zwischen IBM und OTG begann im Jahr 2000 und endete im Dezember 2004, weil Legato im Juni 2002 OTG übernommen hatte und zwischenzeitlich von EMC gekauft worden war.
  • Monitoring und Reporting-Lösungen für TSM-Umgebungen – Servergraph Professional, JamoDat TSMManager, STORServer Manager

Weiter mit: 2002 bis 2008 – die Ära von Server-Konsolidierung, Virtualisierung und NAS

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