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Topthema 2020: Organisation von Milliarden Daten Totes Kapital oder Gold der Neuzeit?

| Autor / Redakteur: Herbert Grau* / Dr. Jürgen Ehneß

In Unternehmen und in Cloud-Rechenzentren bei Dienstleistern werden enorme Datenmengen verarbeitet und gespeichert. Möglich machen dies moderne Speicherlösungen unterschiedlichster Art, beginnend mit großen File- und Object-Storage-Lösungen bis hin zu hoch skalierbaren Cloud-Lösungen wie AWS et cetera. Damit Unternehmen das Maximum aus den Informationen schöpfen können, ist die Organisation der riesigen Datenmengen eine der größten Herausforderung für das Jahr 2020.

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Verheißungsvoll: Daten gelten als das neue Gold.
Verheißungsvoll: Daten gelten als das neue Gold.
(Bild: ©rybindmitriy - stock.adobe.com)

Unternehmen werden sich im Speicherbereich mit folgenden wesentlichen Aspekten beschäftigen müssen: er wirtschaftlichen Archivierung großer Datenmengen auf geeigneten Speichertechnologien und vor allem dem organisierten und gezielten Wiederfinden von Daten, die auf großen Speicherpools und in der Cloud verstreut abgelegt sind.

Viele Unternehmen werden sich in diesem Jahr darauf zurückbesinnen, und einige werden sogar gezwungen sein, der Datenorganisation mehr Beachtung zu schenken. Denn wenn Daten das Gold der Neuzeit sind, gilt dies natürlich nur für die Daten, die auch tatsächlich gefunden und genutzt werden können. Unorganisierte Daten, die irgendwo gespeichert und in Vergessenheit geraten sind, sind teures und totes Kapital.

Beispiele für eine gute Datenorganisation und die sich daraus ergebenden Vorteile gibt es viele. So werden zum Beispiel in Finanzabteilungen oder im Vertrieb einer Organisation Daten nicht nur kontinuierlich neu geschaffen und gespeichert, sondern auch mit historischen Daten verglichen, um wichtige Entscheidungen besser treffen zu können. Ein weiteres Beispiel für die Wichtigkeit einer guten Datenorganisation betrifft Millionen von Archivdaten, Snapshots oder Backup-Daten, die immer wieder zum Vergleich aktueller Datensätze herangezogen werden oder im schlimmsten Fall ein korrumpiertes System ersetzen müssen.

Daten sind nur dann wertvoll, wenn man sie wiederfindet

In früheren Zeiten existierten Archivare, die mit ausgeklügelten manuellen Systemen jederzeit wussten, wo sich welche Daten befinden und wie sie diese möglichst schnell wiederfinden und bereitstellen konnten. Vergleicht man die Datenmengen in einem manuellen Archiv eines mittelständischen Unternehmens vor 30 Jahren mit den elektronischen Datenmengen von heute, wird die Herausforderung schnell klar: Die zigfache Menge an Daten, verteilt auf viele Systeme – die teils nicht einmal im eigenen Unternehmen stehen –, erfordert eine ganz neue Form der Datenorganisation.

Denn eines ist klar: Daten sind nur dann sinnvoll und wertvoll, wenn sie jederzeit wiedergefunden werden können – und das nach heutigen Ansprüchen innerhalb von wenigen Sekunden, maximal. Die Organisation von Daten über das gesamte Unternehmen oder einer Organisation hinweg wird einer der großen Trends im Jahr 2020 und darüber hinaus sein. Das globale Datenmanagement, das über Milliarden von Daten skaliert, ist eine Kernkompetenz von Grau Data.

Herbert Grau, Geschäftsführer der GRAU DATA GmbH.
Herbert Grau, Geschäftsführer der GRAU DATA GmbH.
(Bild: Arpad Ikuma Csizmazia ikuma photo)

Riesige Datenbanken müssen in der Lage sein, unternehmensweit alle Daten samt Metadaten zu erfassen, um sie schnell und gezielt – egal, von welchem Speichersystem – zu finden. Und dies gilt selbstverständlich nicht nur für Daten auf den Unternehmensservern, sondern in zunehmendem und besonderem Maße auch für Informationen in der Cloud. All dies wird erst durch eine übergreifende Datenorganisation möglich. Grau Data wird im Jahre 2020 ein neues Produkt auf den Markt bringen, das diesen Anforderungen auf dem Markt gerecht werden soll.

*Der Autor: Herbert Grau, Geschäftsführer der GRAU DATA GmbH

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