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Flash statt Festplatte Transtec bietet Server, PCs und RAID-Systeme auch mit Solid State Disks an

| Redakteur: Martin Hensel

Der IT-Lösungsanbieter Transtec setzt künftig auch auf Solid State Disks (SSDs). Das Unternehmen will alle Server und die meisten PCs alternativ mit den Flash-Speichermedien anbieten. In Kürze sollen auch die Provigo-RAID-Systeme folgen, die momentan im Zusammenspiel mit entsprechend kapazitätsstarken SSDs getestet werden.

Die Calleo-Server von Transtec sind nun auch mit SSD-Laufwerken erhältlich.
Die Calleo-Server von Transtec sind nun auch mit SSD-Laufwerken erhältlich.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Tübinger IT-Lösungsanbieter Transtec bietet ab sofort alle Server und die meisten PCs wahlweise mit Flash-Speichern statt Festplatten an. Das gilt vor allem für die Server der Calleo-Serie und Desktop-Systeme der Senyo-Reihe.

Zudem ist der Einsatz der SSDs in RAID-Systemen der Provigo-Familie geplant. Laut Transtec werden diese derzeit mit entsprechend großen Speichermedien getestet. Preise nannte der Anbieter noch nicht. Solid State Disks kosten derzeit je nach Kapazität zwischen 17 und 20 Euro pro Gigabyte.

Von den Flash-Speichermedien verspricht sich Transtec, neben einer deutlich besseren Performance im Vergleich zu Festplatten-basierenden Systemen, auch mehr Sicherheit: Die lautlosen SSDs sind stoßunempfindlich und vertragen große Temperaturschwankungen. Mit einer durchschnittlichen Betriebsdauer von einer Million Stunden (MTBF) sind die Flash-Speicher zudem so zuverlässig wie Enterprise-Festplatten.

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