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Interview

Unternehmensarchive erfassen alle Datentypen, nicht nur E-Mails

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Wir arbeiten ähnlich wie Symantec mit der MAPI-Schnittstelle, können aber durch multiple MAPI-Konnektoren die Performance wesentlich erhöhen. Weiterhin sind unsere Produkte in der Lage, auch Bilddateien, also zum Beispiel Faxdokumente etc. im Volltext zu indizieren. Dies ist der einzige Weg, Dokumente, die beispielsweise als E-Mail-Anhang – viele Exchange-Umgebungen schicken Faxe direkt als E-Mail Anhang – archiviert werden später in einer Volltextsuche wieder zu finden. Dies können viele bekannte Hersteller nicht.

Ich höre heraus, dass Sie die technische Umsetzung einer Archivierungslösung über Log-Dateien oder MAPI-Konnektoren für nicht ganz so wichtig halten?

Obermann: Na ja, das kann schon für den ein oder anderen Pluspunkt sorgen. Auf dieser Ebene ist aber vorrangig die Implementierungsdauer wichtig. Wozu andere Hersteller 30 bis 50 Tage brauchen, das realisieren wir in einem halben bis einem ganzen Tag. Aber Sie haben Recht, andere Aspekte sind wichtiger. Letztlich kommt es aber darauf an, was der Kunde will. Grundsätzlich können alle Produkte sicherlich E-Mails archivieren und wiederfinden, den Primärserver entlasten und auch unterschiedliche Speichersysteme benutzen. Aber es gibt auch Unterschiede, so unterstützt EMC kein Unicode, was für international operierende Firmen – mit beispielsweise chinesischen oder kyrillischen Schriftzeichen – ein großes Problem darstellen kann. Oder Compliance-Vorgaben ohne OCR-Zeichenerkennung lassen sich nicht umsetzen.

Dass Sie bei der Installation so schnell sind, lässt sich leicht behaupten. In einem Beispiel auf unserer Website geht es aber um den Umzug von 14.000 Clients auf eine neue E-Mail-Architektur. Da ist doch wohl einiges an Zeit in das Sizing, die Berechnung einer leistungsfähigen Infrastruktur, zu stecken, das dann auch noch über die nächsten drei Jahre Bestand haben muss?

Obermann: Natürlich, ich hatte aber nicht den Zeitrahmen für das zuvor stattfindende Consulting gemeint, sondern die Produktivnahme der gemeinsam mit dem Auftraggeber erarbeiteten neuen Architektur und der Company Policies.

Gut, Sie sind schneller als die Konkurrenz, wenn es um die Implementierung einer Speicherhierarchie, von Benutzer- und allgemeinen Compliance-Regeln geht. Das ist aber doch nur eine einmalige Leistung?

Obermann: Könnte man meinen. Unser System ist aber bei jeder Änderung und der gesamten Handhabe anwenderfreundlicher. Weiterhin ist es auch im laufenden Betrieb erforderlich, Anpassungen und Erweiterungen vorzunehmen. Dies ist mit einem offenen System wie Inboxx wesentlich leichter zu machen. Also auch hier ein langfristiger Return on Investment.

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