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WAFL - Das NetApp File-System, Teil 2

Wenn das Backup mit der gewünschten Datenverfügbarkeit nicht mehr nachkommt

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Dies ist vor allem bei der Entwicklung oder Pflege von Applikationen und Datenbanken nützlich, da auf diese sofort zugegriffen werden kann. Man kann sich auch später noch entscheiden eine physische Kopie auf einem zweiten Medium anzufertigen. Dies geschieht im Hintergrund und hat keinen Einfluss auf den Betrieb.

Über weitere Tools werden Snapshots in enger Abstimmung mit den beteiligten Applikationen erstellt. Damit gewährleistet man die Daten-Konsistenz. Das Erstellen von Snapshots dauert Sekunden – unabhängig von der Datenmenge oder der Anzahl der bereits existierenden Snapshots. Die Maximalzahl ist allerdings in einem FAS-System auf 256 Snapshots pro Volume begrenzt.

Disaster Recovery ohne Verzug

Außerdem dient die Snapshot-Technik als Basis für die Backup-to-Disk-Verfahren und die Spiegelungs-Mechanismen von NetApp. Dies führt dazu, dass bei einem Desaster-Recovery oder im Restore-Fall ohne Verzug auf die konsistenten Daten zugegriffen werden kann und nicht erst aufwändige Logfile-Operationen mit unvorhersehbaren Laufzeit-Verzögerungen abzuarbeiten sind.

Bei der unmittelbaren Wiederherstellung von Backups unterscheidet NetApp drei Szenarien:

  • Wiederherstellung kompletter virtueller Container auf Basis von Snapshots,
  • Wiederherstellung einzelner Files oder
  • Wiederherstellung des gesamten Speichers von dem Backup-to-Disk-System.

Im ersten Fall erfolgt die Wiederherstellung wirklich unmittelbar, in weniger als einer Minute. In den anderen beiden Fällen dauert die Wiederherstellung der Daten so lange, wie die Rückkopie der Daten im Snapshot.

Diese beiden Operationen können prinzipiell auch von einem Endbenutzer ohne Zutun eines Administrators angestoßen werden, da das Snapshotverzeichnis für Anwender lesbar veröffentlicht werden kann.

Inkrementelle Backups

Die Snapshots sind stets Block-Inkrementell angelegt. Nach der ersten Sicherung, werden nur noch die veränderten Datenblöcke gespeichert. Ob man sie nach außen hin als einzelne Vollsicherungen oder inkrementelle Sicherungen in Erscheinung treten lässt, hängt vom Anwendungsfall, sowie der Vorliebe des Admins und der Backup-Logik ab.

Der Philosophie des Hauses entsprechend hat WAFL keine eigene Versionsnummer, sondern kommt stets nur mit einem neuen Version des Betriebssystems Data ONTAP heraus. Aktuell verfügbar ist die Version 8.0.1. Neue Versionen sind in Arbeit, Über Details wird Storage-Insider.de zum gegebenen Zeitpunkt berichten.

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