Atreus-Studie Wie sich Führung in Zeiten von Corona verändert hat

Redakteur: Katharina Juschkat

Eine aktuelle Studie der Managementberatung Atreus aus München untersucht, vor welchen Herausforderungen Führungskräfte im vergangenen Jahr standen und wie sehr die Corona-Pandemie die Führung verändert hat.

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Zu den größten Herausforderungen von Führungskräften im vergangenen Jahr gehörte unter anderem die Aufrechterhaltung des Zusammenhalts im Home-Office.
Zu den größten Herausforderungen von Führungskräften im vergangenen Jahr gehörte unter anderem die Aufrechterhaltung des Zusammenhalts im Home-Office.
(Bild: ©escapejaja - stock.adobe.com)

Führungskräfte sahen sich im vergangenen Jahr vor besonderen Herausforderungen: Die Pandemie zwang einen Großteil der Belegschaft ins Home-Office, und viele mussten mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten kämpfen. Eine aktuelle Studie von der Managementberatung Atreus aus München untersucht, was Führungskräfte besonders herausforderte und was sie vom laufenden Jahr erwarten.

Zur Studie

Befragt wurden im Januar 2021 insgesamt 884 Teilnehmer, die aus Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Vorstand, Beirat, Interim-Manager und Unternehmern bestanden. Mit fast 40 Prozent ist der Maschinen- und Anlagenbau bei der Umfrage am Stärksten vertreten, gefolgt von Automotive-Zulieferern (31 %) und IT (16 %).

Digitalisierung verändert die Führungskultur

Laut der Studie waren die größten Herausforderungen im vergangenen Jahr die Liquiditätssicherung, die Aufrechterhaltung des Zusammenhalts im Home-Office und die operative Restrukturierung. Mehr als jeder Dritte glaubt, dass die Managementanforderungen im Jahr 2021 gleichbleibend hoch sein werden, immerhin fast jeder Dritte hat bessere Erwartungen an das Jahr.

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Knapp die Hälfte der Führungskräfte sieht in der Digitalisierung die größte Herausforderung für Führungskräfte. 46 Prozent sehen in der Mitarbeiterbindung und Talentgewinnung eine besondere Aufgabe auf sich zukommen. Für mehr als die Hälfte der Führungskräfte ist der Umgang mit „Distance Leadership” die größte persönliche Herausforderung, für 46 Prozent ist es die Veränderung der Führungskultur durch die Digitalisierung.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal MaschinenMarkt.

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