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Applikationen, die sich für eine solche Virtualisierung anbieten, sind zum Beispiel die Microsoft-Office-Programme, Internet-Browser wie Internet Explorer oder Firefox, E-Mail-Programme, der Adobe Flash Player oder ERP-Lösungen von SAP und Sage. Prinzipiell eignet sich die Virtualisierung für Anwendungen, die von einer Vielzahl von Anwendern in identischer Art und Weise genutzt wer-den.
Allerdings ist auch zu berücksichtigen, das nicht alle Applikationen für einen Multi-Zugriff geeignet sind. Zu nennen sind hier zum Bei-spiel Eigenentwicklungen oder CAD- und CAE-Software.
Client-Virtualisierung bietet weitreichende Vorteile
Die Vorteile einer Desktop- und Applikationsvirtualisierung liegen auf der Hand. Im Wesentlichen betrifft das folgende Punkte:
- Schnelle und einfache Desktop- und Applikationsbereitstellung
- Unterstützung unterschiedlichster Plattformen
- Hohe Sicherheit durch zentrale Datenhaltung und einfachere Umsetzung von Sicherheits- und Compliance-Richtlinien
- Geringere Anschaffungs-, Betriebs- sowie Lizenzkosten
- Vereinfachtes zentrales Management sowohl von Desktops als auch von Applikationen.
Bei jeder Einführung einer Desktop- und Applikationsvirtualisierungslösung muss ein Unternehmen allerdings auch die damit verbundenen Herausforderungen exakt analysieren. Das betrifft insbesondere die Sizing-Thematik im Rechenzentrum, das heißt, die im Zuge der Virtualisierungseinführung erforderliche Erweiterung der Infrastruktur im Hinblick auf Aspekte wie CPU-Leistung, Arbeitsspeicher, Storage-Kapazität oder Netzwerk. Bei der Dimensionierung sind auch Spitzenlasten zu berücksichtigen wie sie bei den so genannten Boot-Storms morgens, mittags oder abends auf-treten.
Lösungshilfen
Gerade für viele kleine und mittelständische Firmen ist die Klärung dieser Fragen eine große Herausforderung, allein schon aufgrund fehlender personeller Ressourcen. Hier setzt auch das Lösungsangebot von transtec an, dass nicht nur die Bereitstellung und Lieferung von Lösungen umfasst, sondern auch Consulting, Implementierung, Service und Support einschließlich Schulungen.
Auf Basis einer detaillierten Ist-Analyse und Ermittlung der für eine Virtualisierung geeigneten Installationen definiert transtec gemeinsam mit dem Kunden die Ziel-Infrastruktur. Konkret reicht das Angebot vom Sizing Assessment, in dem der Hardware-Bedarf spezifiziert wird, und der Software-Beratung über das Design der virtualisierten Systemumgebung bis hin zur Migration und Durchführung der Rollouts.
Fazit
Insgesamt zeigt sich, dass Virtualisierung nicht nur ein Thema im Server- und Storage-Bereich sein muss. Ein umfassendes Virtualisierungskonzept sollte auch die Desktop-Infrastruktur und Applika-tionslandschaft einbeziehen. Unterschiedliche Virtualisierungslösungen ermöglichen es heute Unternehmen jeder Größe, die Ressourcen ihrer Hardware voll auszuschöpfen und eine sichere, kos-tengünstige Client-Infrastruktur aufzubauen.
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