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DataCore SANmelody bei der Niedax Group

15 Watt für 100.000 IOPS – gemischtes SAN mit SSDs

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Speichervirtualisierung spielt eine entscheidende Rolle

Die höheren Kapazitätsanforderungen waren jedoch mit den SSDs allein nicht abzubilden. Auch ein vorhandenes HP EVA (Enterprise Virtual Array) war bereits so gut wie ausgelastet. Um Hochverfügbarkeit zu gewährleisten, sollte der Storage zudem redundant ausgelegt werden. Die Virtualisierung des Speichers spielte dabei eine entscheidende Rolle.

„SANmelody überzeugt uns besonders wegen der flexiblen Erweiterbarkeit. So konnten wir unser bestehendes SAN mit kostengünstigerer SAS-Hardware erweitern, ohne die Hochverfügbarkeitsanforderung aufzuheben. Der SSD-Speicher im DataCore-SAN erhöht gleichzeitig die Performance um den Faktor 8“, zeigt sich Oliver Bauer, Teamleiter Administration/IT zufrieden.

SATA, SAS und SSD

Neben der Empfehlung des vertrauten Partners hatten verschiedene Referenzen von der DataCore-Lösung überzeugt, sodass S&L Netzwerktechnik mit der Implementierung des virtuellen SAN beauftragt wurde. Der DataCore-Partner setzte dazu SANmelody 3.0 auf zwei neuen HP-DL370-G6-Servern mit acht GigabyteRAM auf und integrierte sie in die Fibre-Channel-Architektur mit einem HP-EVA-Plattensubsystem. Das ausgelastete System bietet brutto sieben Terabyte SATA-Plattenkapazität. Die Storage Server sind ebenfalls mit sieben Terabyte ausgerüstet, wobei man hier auf die schnellere SAS-Variante setzt. Die Storage Server sind dabei in unterschiedlichen Brandabschnitten verbracht, wobei man als Pendant zur HP EVA nun ein kostengünstigeres MSA-System von HP anschaffen konnte. Durch die SANmelody-Virtualisierungsschicht ist auch die synchrone Datenspiegelung zwischen unterschiedlicher Hardware und Modellen möglich.

„Für die EVA hatten wir ursprünglich das Achtfache des MSA-Speichers bezahlt und erzielen über die DataCore-Virtualisierung ungeachtet des SSD-Speichers die dreifache Performance“, berichtet Oliver Bauer. In das SAN wurden schließlich drei ESX-Server mit etwa 40 virtuellen Maschinen sowie jeweils ein SQL-, Exchange- und File-Cluster integriert.

Innerhalb von zwei Wochen waren die Systeme komplett installiert, getestet und migriert und zwei Mitarbeiter geschult worden. Auf eine komplett unterbrechungsfreie Inbetriebnahme, die über SANmelody möglich ist, verzichtete man der Einfachheit halber und nutzte wenige Nachtstunden, um die letzten Deltas zu überspielen und die Systeme „live“ zu schalten.

Weiter mit: Turbo-SAN dank SSD

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