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IBM 3310 Direct Access Storage
1979 führte IBM ein weiteres Plattensystem ein, das IBM 3310 Direct Access Storage, das in einer kompakten Bauweise hohe Leistung bei einem sehr günstigen Preis bot und seinen Einsatz im Anschluss an IBM 4331, 4341, 4321, 4361 und kleine 4381 Rechner fand. Jeder Plattenstapel bot eine Gesamtkapazität von 64,5 Megabyte und der gesamte Plattenstrang 258 Megabyte. Bis zu vier Plattenstränge konnten an obigen Rechnermodellen betrieben werden und boten eine Gesamtkapazität von 1.032 Megabyte.
Feste 512-Byte-Blöcke
1979 bis 1983: IBM 3370 und 3375 waren neu entwickelte Magnetplatteneinheiten an der neuen Steuereinheit IBM 3880 für damals mittlere Systeme. Sie arbeiteten aus Gründen der Vereinfachung und Beschleunigung von Programmabläufen mit festen Blöcken von 512 Bytes. Der Benutzer definierte größere Blocklängen mit einem Vielfachen von 512. Damit war die erste FBA-Platte (Fixed Block Architecture) geboren.
Die IBM-3880-Steuereinheit leitete ein neues Steuerungsprinzip ein, das in der Weiterentwicklung 1985 die erste Integration von Pufferspeichern, anfangs von 8 bis 16 Megabyte, zur Folge hatte. Diese kleinen Pufferspeicher waren für das Ein- und Auslagern von Seiten (Paging, Swapping) gedacht und wirkten sich zunächst auf die Leistung älterer Konfigurationen ohne Erweiterungsspeicher aus. Die Verwendung von größeren Pufferspeichern führte dann zur Einführung neuer Caching-Algorithmen. Die zu schreibenden Daten wurden in der Steuereinheit auf Halbleiterspeicherkarten zwischengespeichert und auf einem stromunabhängigen Schreibspeicher dupliziert. Danach meldete die Steuereinheit dem Rechner den Abschluss der Operation, obwohl die Daten noch nicht auf die Platten geschrieben waren. Diese Operation wurde damals als „DASD Fast Write“ bezeichnet, weil durch dieses Prinzip die Antwortzeiten zwischen den Plattensystemen und dem Rechner um ein Vielfaches verbessert wurde. Dieses damals eingeführte Caching-Prinzip für Plattensubsysteme wurde dann rasch weiterentwickelt und hat bis heute Gültigkeit.
Weiter mit: IBM 3380 setzt auf Blockmultiplexkanäle
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