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Space Efficient Virtual Disk (SEV)
Space Efficient Vdisk ist nichts anderes als „Thin Provisioning“ oder „Storage Overallocation“. Anwender können virtuelle Disks erzeugen, die eine unterschiedliche reale und virtuelle Kapazität haben. Die reale Kapazität definiert, wie viel physische Kapazität tatsächlich durch eine Vdisk verwendet wird. Die virtuelle Kapazität definiert, wie groß die virtuelle Disk den angeschlossenen Servern gegenüber erscheint.
Eine SEV unterscheidet sich nur minimal von normalen Disks und kann wie eine normale Disk vergrößert oder verkleinert werden. Sie wird wie andere Non-SEV-Disks aus jedem beliebigen Pool erzeugt. Die Umwandlung zwischen SEV und NON SEV wird über Vdisk Mirroring durchgeführt.
SEVs helfen Platz einzusparen von allokierter, aber nicht genutzter Kapazität. Das Einsparungspotenzial hängt von der Betriebssystem-Umgebung und der Anwendung ab (in Windows-Umgebungen oft über 50 Prozent). SEVs verbessern den Ausnutzungsgrad der physischen Disks zusätzlich (neben dem schon vom Pooling-Konzept der Disk- und Spare-Kapazität herrührenden Potenzial). SEV ist die Basis für Space Efficient FlashCopy.
Space Efficient FlashCopy (auch als SnapShot bekannt)
Space Efficient FlashCopy funktioniert wie Standard FlashCopy mit dem Unterschied, dass das FlashCopy Target eine Space Efficient Vdisk ist. Damit wird für den FlashCopy nur so viel Platz allokiert, wie aktuell benötigt wird.
Virtual Disk Mirroring
Vdisk Mirroring kann man sich wie einen internen LVM (Logical Volume Manager) in einer AIX-Umgebung vorstellen. Vdisk Mirroring stellt eine neue Vdisk-Konfiguration dar, bei der eine „gespiegelte Vdisk“ zeitgleich auf zwei unterschiedliche Mdisk-Sets geschrieben wird, die normalerweise auf zwei unterschiedlichen Disk-Systemen liegen.
Der SVC hält beide Kopien synchron. Im Versagensfall eines Speichersystems hat das keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit einer gespiegelten Vdisk. Der Spiegel wird nach Wiederverfügbarkeit automatisch resynchronisiert. Spiegelkopien können gesplittet werden und die Mdisks können in Disk Groups mit unterschiedlichen Extent Sizes liegen. Dabei können eine oder beide Kopien Space Efficient sein. Vdisk Mirroring kann zusammen mit den SVC Copy Services genutzt werden.
Normalerweise werden SVC-Cluster in einem Rechenzentrum aufgebaut. Mit Vdisk Mirroring besteht die Möglichkeit, einen „Stretched SVC Cluster“ aufzubauen (RPQ notwendig), indem die Knotenpaare auf jeweils zwei Rechenzentren verteilt werden. Die SVC-Knotenpaare werden dabei über Longwave FC im Switch verbunden. Distanzen von bis zu zehn Kilometern sind möglich.
Erhöhung der FlashCopy Target Volumes auf 256
Für die Kapazität von FlashCopy gibt es nur noch zwei Begrenzungen: Aus einem Source Volume können bis zu 256 Target Volumes erzeugt werden und die maximale Kapazität von allen Spiegelaktionen darf ein Petabyte nicht überschreiten. Es bestehen nun keine Einschränkungen mehr bezüglich der Vermischung von Copy-Aktionen.
Höhere Skalierbarkeit von Virtual Disks
Die Skalierbarkeit in der Anzahl an Virtual Disks wurde verdoppelt und auf 8.192 Virtual Disks erhöht.
Weiter mit: SVC Entry Edition
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