Diskussion mit Drobo über die richtige Vorgehensweise zum SoHo-Datenschutz

3 Speichersysteme können den Freikauf von Daten ersparen

| Autor / Redakteur: Walter Schadhauser / Rainer Graefen

Der Drobo 5D3 soll gegenüber dem Vormodell deutlich schneller arbeiten.
Der Drobo 5D3 soll gegenüber dem Vormodell deutlich schneller arbeiten. (Bild: Drobo)

Manchmal macht man es sich selber schwer. Im Vergleich zu früheren Zeiten, wo zehn oder mehr Tape-Technologien den Kunden überforderten, reichen heute zwei bis drei Festplatten-Speichersysteme, um 20 bis 30 TByte Daten mal "schnell" irgendwohin zu kopieren. Das Schwierige ist, den Vorgang so zu automatisieren, dass dieser nicht die Arbeitsabläufe behindert.

Ein sehr spannendes Thema, da die Daten von kleineren Unternehmen nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie in diesen erpresserischen Zeiten verdienen sollten.

Der Artikel reflektiert unsere Erfahrungen, wenn wir mit Selbständigen auf Messen reden. Meist fehlt kleinen Unternehmen oder Selbstständigen ein richtiger IT-Admin, der nicht nur ad hoc eine Datensicherung macht, sondern den Backup-Prozess einmal richtig durchpraktiziert. Meist wird der Fehler gemacht, dass man einem passionierten IT- Kollegen zusätzlich die IT-Betreuung in das eigentliche Aufgabenprofil schreibt. Ohne Geld- und Zeitbudget ist das absehbarerweise zum Scheitern verurteilt.

Mit drei Systemen das Backup sicher machen

So ließe sich mit den Speichersystemen von Drobo die 3-2-1 Backup-Strategie umsetzen.
So ließe sich mit den Speichersystemen von Drobo die 3-2-1 Backup-Strategie umsetzen. (Bild: Drobo)

Das im Artikel angesprochenen 3-2-1 Backup-Konzept scheitert meist an der Komplexität und nicht zuletzt oft an der Überforderung jener Mitarbeiter, die durch Zufall an den Job des Admins gekommen sind. Nimmt man zum Datenschutz noch die mittlerweile ausufernden gesetzlichen Vorschriften zur Datenspeicherung hinzu, dann nähert sich die eigentlich einfach handzuhabende Baustelle Backup schon fast dem gordischen Knoten.

Was wir leider auch immer noch ganz oft als Feedback bekommen: Wenn es ein Backup gibt, besteht dieses ganz oft sogar aus einer oder aus mehreren externen Festplatten. Diese werden oft oder weniger oft (aber keinesfalls automatisch) aktualisiert.

Die Datenintegrität ist somit ebenso wenig gewährleistet, wie eine zuverlässige Datensicherung für den Ernstfall. Ein erster Schritt zum 3-2-1 Backup wäre sogar zuerst einmal die Primäre Sicherung auf einem Speichersystem, wie z.B. von Drobo. Das würde den zweiten Schritt, dieses Gerät gegen einen Ausfall abzusichern, auch schon vereinfachen. Drobo bietet z.B. mit den Drobo N2 ein NAS-Speichersystem mit dem DisasterRecovery Feature (DroboDR). So können z. B. zwei Drobo 5N2 an zwei verschiedenen Orten gespiegelt werden, inklusive aller Einstellungen. Beim Ausfall des einen kann der Workload ganz einfach per Klick auf das andere übertragen werden.

Abschließend möchten wir noch eine kurze Anmerkung zu dem in Ihrem Artikel erwähnten Drobo S anfügen. Wir freuen uns natürlich, dass das System schon so lange in Ihrem Beispielunternehmen als angenehm unaufgeregtes DAS-RAID-Speichersystem, dem man bei Platzmangel einfach eine neue oder größere Festplatte unterschiebt, seinen Dienst tut. Leider ist dieses nicht mehr käuflich erwerbbar. Die neueren Drobo-Modelle verfügen über USB 3.0 oder sind für Kreativunternehmen auch mit Thunderbolt-3-Schnittstellen ausgestattet. Die bewährte Beyond-RAID-Technik hat Drobo natürlich beibehalten.

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