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Dokumente und Daten mit Erweiterungen und Zusatztools auf dem Mac besser verwalten Alternativen für den Finder in macOS nutzen

Von Thomas Joos

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Der Finder ist das zentrale Werkzeug in macOS, das für die Verwaltung von Dateien, Dokumente und Ordnern genutzt werden kann. Ähnlich wie beim Windows-Explorer gibt es auch dafür Erweiterungen und Zusatztools. Wir stellen in diesem Beitrag einige Tipps vor.

Schöner finden: Zusatztools, die den herkömmlichen „Finder“ ergänzen oder ersetzen, helfen Mac-Usern beim Aufspüren gespeicherter Dateien.
Schöner finden: Zusatztools, die den herkömmlichen „Finder“ ergänzen oder ersetzen, helfen Mac-Usern beim Aufspüren gespeicherter Dateien.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Der Finder ist im Grunde genommen das Pendant des Windows-Explorers in macOS. Um besser Dokumente und Dateien mit dem Finder zu verwalten, kann man die Einstellungen des Tools verwalten oder Erweiterungen und Alternativen parallel nutzen. Der Finder bleibt dabei erhalten, es gibt für verschiedene Einsatzzwecke aber zusätzliche Möglichkeiten und Tools, die durchaus sinnvoll parallel zum Finder eingesetzt werden können.

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Finder für mehr Funktionen anpassen

Um den Finder zu verbessern, sind nicht gleich Zusatztools oder Alternativen notwendig. Wenn der Papierkorb im Finder geöffnet wird, lässt er sich mit „Ablage\Zur Seite hinzufügen“ direkt in die Seitenleiste anbinden. Dadurch lassen sich gelöschte Objekte leichter verwalten.

Es ist auch möglich, weitere Anpassungen am Finder vorzunehmen. Diese sind über die Tastenkombinationen „Command + Komma“ zu finden. Über „Erweitert“ stehen unterschiedliche Optionen zur Verfügung. An dieser Stelle ist es zum Beispiel möglich, verschiedene Warnungen zu aktivieren oder zu deaktivieren. Um diese wieder auf den Standardzustand zurückzusetzen, reicht es, die Datei „com.apple.LSSharedFileList.FavoriteItems.sfl2“ im Verzeichnis „~/Library/Application Support/com.apple.sharedfilelist“ zu löschen und den Rechner neu zu starten.

Der Finder lässt sich auch mit Tastenkombinationen bedienen. Mit „Command + N“ lässt sich automatisiert das Fenster öffnen, das auf der Registerkarte „Allgemein“ bei „Neue Finder-Fenster anzeigen“ konfiguriert ist. Auch das funktioniert ohne Zusatztools. Die Ansicht mit den zuletzt genutzten Ordnern und Dateien lässt sich mit dem Menü mit den drei Punkten und der Auswahl von „Suchkriterien einblenden“ steuern.

Mit Finder-Erweiterung HoudahSpot schneller Dateien im Finder und in E-Mails finden

Spotlight ist in macOS eine mächtige Suche, auch für den Finder. Mit dem Tool HoudahSpot lässt sich der Finder aber erweitern und mit einer besseren Suche ausstatten. Wer das Tool auf Dauer produktiv nutzen will, muss es für etwa 40 Euro lizenzieren. Bei der Verwendung von HoudahSpot wird der Suchbegriff in einer eigenen Suchleiste eingegeben. Danach lässt sich die Suche über Abfragen auf der linken Seite konfigurieren.

Hier ist es zum Beispiel möglich, die Suchorte zu definieren. Mit dem Tool können außerdem Suchen innerhalb von E-Mails durchgeführt werden. HoudahSpot setzt bei seiner Suche ebenfalls auf Spotlight, bietet aber mehr Steuerungsmöglichkeiten und wesentlich mehr Optionen.

Finder durch Path Finder ersetzen

Path Finder ist eine Alternative zum herkömmlichen Finder. Das Tool lässt sich 30 Tage kostenlos nutzen. Wer es danach produktiv einsetzen will, sollte ein monatliches Abonnement für 3 US-Dollar pro Monat abschließen. Mit Path Finder lassen sich über das Kontextmenü Dateien und Verzeichnisse mit „Upload to“ direkt zu FTP-Servern oder auch zu Dropbox, Google Drive oder Amazon S3 hochladen.

Forklift und Fman bieten zwei Fenster für den Finder

Forklift erweitert den Finder um ein weiteres Fenster, sodass beim Start direkt zwei Fenster erscheinen, mit denen die Verwaltung von Dateien und Ordner einfacher gelingt. Forklift arbeitet auch mit Dropbox zusammen. Dadurch ist es auch möglich, die vielfältigen Einstellungen des Tools zwischen mehreren Macs zu synchronisieren. Das Tool kann einige Zeit kostenlos getestet werden, erfordert nach der Testphase aber eine Lizenzierung für etwa 20 US-Dollar.

Fman ist eine Alternative zum Finder und bietet ebenfalls die Ansicht mit zwei Fenstern. Auch dieses Tool bietet weitreichende Funktionen, ist aber leicht bedienbar. Ein weiterer Vorteil von Fman besteht darin, dass sich das Tool auch in Windows und Linux nutzen lässt. Wer mehrere Betriebssysteme einsetzt, kann daher mit einem Tool alle Dateien verwalten. Dazu kommt, dass Fman auch mit Houdahspot zusammenarbeitet.

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muCommander für macOS, Windows und Linux nutzen

Ähnlich wie Fman steht auch muCommander für macOS, Windows und Linux zur Verfügung. Auch damit lassen sich zwei Fenster nebeneinander darstellen. Dazu kommt die Möglichkeit, mit mehreren Registerkarten zu arbeiten. In muCommander ist es zudem möglich, die Anmeldedaten von Netzwerkzugriffen zu speichern. Interessant ist an dieser Stelle, dass muCommander neben SMB und NFS auf Google Drive und Dropbox zugreifen kann. Auch Archive lassen sich direkt in muCommander verwalten.

Nimble – kostenlose Alternative zum Finder

Im App-Store von macOS steht mit Nimble auch eine kostenlose Alternative zum Finder zur Verfügung. Die Bedienung des Tools entspricht den Möglichkeiten des Finders.

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