Ovum-Studie: Datenverfügbarkeit und -schutz im Cloud-Zeitalter, Teil 1[Gesponsert]

Anbietervergleich: Acht Data-Protection-Lösungen auf dem Prüfstand

Im Markt für Datenverfügbarkeits- und Datenschutzlösungen spielen viele Hersteller mit. Eine Orientierungshilfe bei der Auswahl des auf individuelle Unternehmensanforderungen zugeschnittenen Produkts will das Analystenhaus Ovum mit der „Ovum Decision Matrix“ leisten.
Im Markt für Datenverfügbarkeits- und Datenschutzlösungen spielen viele Hersteller mit. Eine Orientierungshilfe bei der Auswahl des auf individuelle Unternehmensanforderungen zugeschnittenen Produkts will das Analystenhaus Ovum mit der „Ovum Decision Matrix“ leisten. (Bild: gemeinfrei - Gerd Altmann / Pixabay / CC0)

Der Markt für Verfügbarkeits- und Datenschutztechnologien ist in Bewegung. Der Grund: Für den Einsatz in traditionellen Infrastrukturen entwickelte Lösungen greifen in cloudifizierten, containerisierten oder serverlosen IT-Umgebungen nur bedingt. Das heißt für die Anbieter, sich von konventionellen Ansätzen zu verabschieden und neue Wege einzuschlagen. Wie sie diesbezüglich aufgestellt sind, nimmt das Analystenhaus Ovum regelmäßig unter die Lupe.

Alle Jahre wieder untersucht das unabhängige Technologie- und Beratungsunternehmen, welche Herausforderungen Unternehmen in punkto Datenverfügbarkeit und Datenschutz derzeit und in Zukunft meistern müssen. Damit verbunden werfen die Analysten einen genaueren Blick auf die Lösungen und Leistungen in diesem Segment aktiver Hersteller und stufen sie gemäß ihres Abschneidens in den Kategorien „Technology“, „Execution“ und „Market Impact“ als Marktführer oder -herausforderer ein. Eingang in das Ranking finden allerdings nur Anbieter, die eine Reihe von Ovum vorgegebener Voraussetzungen erfüllen.

Neben der technischen Bewertung der Produkte, die auf Hunderten an abgefragten und gemäß ihrer Bedeutung gewichteten Features beruht, spielt ebenso eine Rolle, wie es um den Innovations- und Reifegrad der Lösungen bestellt ist. Interoperabilität, Skalierbarkeit, Unternehmenseignung und Einsatzmöglichkeiten sind weitere für die Einordnung relevante Kriterien. Betrachtet werden zudem Umsatz- und Wachstumszahlen, weltweite Präsenz sowie Zielmärkte.

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Die „Ovum Decision Matrix": Überblick und Entscheidungshilfe

Gedacht ist die Studie „Ovum Decision Matrix: Selecting a Software-based Data Availability and Protection Solution for the Cloud Era, 2019 – 20“ als Entscheidungshilfe für Unternehmen. Neben generell gehaltenen Markt- und Produktinformationen finden sich in dem Bericht weiterführende Angaben zu den gelisteten Herstellern und deren Angebot, inklusive Unterscheidungsmerkmalen.

Dabei wird auf die Stärken und Schwächen der Lösungen eingegangen sowie beleuchtet, inwieweit sie bereits auf das Zusammenspiel mit aktuellen und neu aufkommenden IT-Technologien ausgelegt sind. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf Eigenschaften, die für die Umsetzung ganzheitlicher Backup- und Disaster-Recovery-Strategien als zwingend notwendig gelten.

Andere Umgebung, andere Anforderungen

Das sei erforderlich, da Unternehmen immer mehr Workloads in Cloud-Umgebungen ausführten. Diese daher genauso abgedeckt werden müssten wie lokal betriebene Infrastrukturen. So laufen gemäß einer von Ovum unter Unternehmen durchgeführten Untersuchung bereits heute 28 Prozent aller Workloads in der Cloud. Wie aus der „ICT Enterprise Insights Global Survey 2017/2018“ betitelten Studie hervorgeht, handelt es sich dabei allerdings in den meisten Fällen um Webseiten, Produktivitäts- und Kollaborationsanwendungen – sogenannten „Systems of Engagement“, bei denen Interaktion und Zusammenarbeit im Fokus stehen.

Laut den Analysten planen die befragten Unternehmen jedoch vermehrt geschäftsentscheidende Kernanwendungen in wolkigere Gefilde zu verlagern. In den nächsten eineinhalb Jahren sollen demnach Datenbanken, CRM- und ERP-Systeme sowie viele weitere unternehmenskritische Applikationen ebenso in die Cloud wandern.

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Cloudifizierung und Contanierisierung verändern den Markt

Die Cloudifizierung von Workloads – sei es indem auf cloudnative Anwendungen gewechselt, bestehende Applikationen in Cloud-Infrastrukturen verschoben oder Software-as-a-Service-Lösungen in Anspruch genommen werden – scheint somit an Fahrt aufzunehmen.

Ebenso rücken Container und Microservice-Architekturen verstärkt ins Blickfeld der IT-Verantwortlichen. Zwar liegt der Anteil der Technologien gemäß Markt- und Umfragedaten derzeit bei nur zwei Prozent. Dennoch besitzen sie laut Ovum auf lange Sicht gesehen das Potenzial, sich neben klassischen Virtualisierungsverfahren zu etablieren.

In Datenschutz wird investiert

Dass sich diese Entwicklungen auf die von Unternehmen verfolgten Backup- und Recovery-Konzepte auswirken, liegt auf der Hand. Denn die sind in der Regel auf herkömmliche IT-Landschaften ausgelegt. Eine Anpassung an neue Gegebenheiten einschließlich des Einsatzes darauf abgestimmter Lösungen, halten die Ovum-Analysten daher für unerlässlich.

Das scheinen die Entscheider in Unternehmen ähnlich zu sehen. Immerhin sollen 17 Prozent des IT-Budgets in Produkte fließen, die dem Datenschutz dienen. Vor allem in solche, die auf Cloud-Umgebungen ausgelegt sind – 29,2 Prozent vom Gesamtkuchen sehen die Firmen hierfür anteilig vor. Das geht aus einer weiteren von Ovum Research durchgeführten Befragung hervor, deren Ergebnisse sich in dem Papier „ICT Enterprise Insights 2017/2018 – Global: ICT Spend and Sourcing“ nachlesen lassen.

Als Triebfeder der geplanten Investitionen kristallisierte sich das mangelnde Vertrauen der IT-Verantwortlichen in gemischte Infrastrukturumgebungen und „As-a-Service“-Modelle plus damit verbundener noch zu lösender Fragen rund um Standorte, Sicherheit und Latenzzeiten heraus.

Marktführer und Marktherausforderer im Überblick
Marktführer und Marktherausforderer im Überblick (Bild: Ovum)

Wer schlägt sich wie?

Die Auswahl der für die jeweilige individuelle Umgebung und Situation am passendsten erscheinenden Lösung will die Ovum Deciscion Matrix, kurz ODM, erleichtern. Zwölf Hersteller erfüllten die für die Aufnahme in das Ranking geltenden Bedingungen, vier von ihnen – Dell EMC, Exagrid, Rubrik und Veritas – entschieden sich trotzdem gegen eine Teilnahme. Die verbliebenen acht splitten sich hälftig in Marktführer und -herausforderer auf.

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Doch worin unterschieden sich die Anbieter und die von Ihnen angebotenen Lösungen nun? Welchen Platz nehmen sie im Ranking ein und aus welchen Gründen? Mehr darüber erfahren Sie im zweiten Teil unseres Beitrags.

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