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Speichertipp: Kostenloses Diagnosewerkzeug für detaillierte Laufwerksinfos DriveInfo zur Analyse von HDD und SSD

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Die Analyse von Festplatten und SSDs liefert wichtige Hinweise auf Zustand, Leistung und technische Eigenschaften eines Datenträgers. DriveInfo ist ein kompaktes Windows-Werkzeug. Die Software liest Hardwaredaten, S.M.A.R.T.-Werte sowie Partitionsinformationen aus und zeigt diese strukturiert an. Entwickelt wurde das kostenlose Tool von einem deutschen Diplomphysiker.

DriveInfo greift auf interne Laufwerksdaten von Harddisks und SSDs zu und stellt zahlreiche technische Parameter dar.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
DriveInfo greift auf interne Laufwerksdaten von Harddisks und SSDs zu und stellt zahlreiche technische Parameter dar.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

DriveInfo ist ein portables, kompaktes Analysewerkzeug für Festplatten und SSDs unter Windows. Die Software liefert technische Informationen zu Datenträgern und deren Zustand. Das Programm wird von dem deutschen Entwickler Dirk Hauschild entwickelt und steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Die Anwendung richtet sich an Anwender, die tiefgehende Einblicke in Hardwareparameter von Speichermedien benötigen. Nach dem Start liest DriveInfo direkt die verfügbaren Informationen der angeschlossenen Laufwerke aus und zeigt technische Details übersichtlich an. Unterstützt werden klassische P-ATA- und SATA-Festplatten sowie viele über USB angeschlossene Datenträger. Auch einige SCSI-Geräte und Flash-Speicher lassen sich auswerten.

Umfangreiche Hardwareinformationen

DriveInfo greift direkt auf interne Laufwerksdaten zu und stellt zahlreiche technische Parameter dar. Dazu zählen Herstellerinformationen, Seriennummern, Firmwarestände sowie unterstützte ATA-Standards und Bus-Informationen. Auch Übertragungsmodi, Formfaktor und Rotationsgeschwindigkeit einer Festplatte erscheinen im Programmfenster.

Weitere technische Eigenschaften betreffen unterstützte Funktionen des Laufwerks. Dazu gehören unter anderem Technologien wie Native-Command-Queuing, TRIM-Unterstützung für SSDs oder Sicherheitsfunktionen der Firmware. Die Software listet außerdem alle verfügbaren Gerätebefehle auf, die ein Laufwerk laut Firmware unterstützt.

Zusätzlich zeigt das Programm Informationen zum verwendeten Controller an. Dazu gehören Herstellerkennung, Gerätekennung, Treiberversion und Portinformationen. Dadurch lässt sich nachvollziehen, über welchen Controller ein Datenträger im System eingebunden ist.

S.M.A.R.T.-Überwachung des Laufwerkszustands

Das kostenlose und portable Tool DriveInfo gibt einen schnellen Überblick zu Datenträgern in Windows.(Bild:  Joos – Hauschild)
Das kostenlose und portable Tool DriveInfo gibt einen schnellen Überblick zu Datenträgern in Windows.
(Bild: Joos – Hauschild)

Ein zentraler Bestandteil von DriveInfo ist die Auswertung der S.M.A.R.T.-Diagnosedaten eines Laufwerks. Diese interne Selbstüberwachung liefert Hinweise auf den technischen Zustand eines Datenträgers. Das Programm zeigt Attribute, Grenzwerte und Rohdaten der Sensorwerte an. Auch Temperaturwerte, Minimal- und Maximalwerte sowie historische Veränderungen der Attribute werden dargestellt.

Darüber hinaus kann die Software verschiedene Protokolle auslesen, die Laufwerke intern speichern. Dazu gehören Fehlerprotokolle, Self-Test-Logs und Temperaturhistorien. Einige Laufwerke unterstützen zusätzlich erweiterte Diagnoseprotokolle, die ebenfalls im Programm sichtbar sind. Neben der Anzeige der Daten kann DriveInfo auch interne Selbsttests eines Laufwerks starten. Dadurch lassen sich Diagnoseprozesse direkt über die Software auslösen.

Analyse von Partitionen und Dateisystemen

DriveInfo analysiert nicht nur die physische Hardware eines Datenträgers. Die Software liest auch Informationen über vorhandene Partitionen aus. Dazu gehören das verwendete Partitionsschema wie MBR oder GPT, Dateisysteme sowie Angaben zu Größe und freiem Speicherplatz. Bei unterstützten Dateisystemen stellt das Programm zusätzliche technische Details dar.

Für NTFS-Partitionen lassen sich Informationen über die Master File Table abrufen. Bei FAT-Dateisystemen erscheinen ebenfalls interne Strukturinformationen. Ein integrierter Sektor-Browser erlaubt außerdem den direkten Zugriff auf einzelne Datensektoren eines Datenträgers. Damit können Anwender die Struktur von Partitionstabellen, Bootsektoren oder Dateisystemdaten analysieren.

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