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Open-Source-Backup-Lösung auf Erfolgskurs Bacula durchbricht Eine-Million-Downloads-Marke

| Redakteur: Nico Litzel

Die Open-Source-Backup-Lösung für den Einsatz in Unternehmensnetzwerken Bacula wurde über eine Million mal heruntergeladen. Bacula Systems SA ist zudem neue Partnerschaften eingegangen, hat ein Customer Technical Advisory Board eingerichtet und wartet mit einer Produktneuerung für Restore-Notfälle auf, die Bare-metal Restores vereinfachen soll.

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Die Open-Source-Backup-Lösung Bacula hat vor Kurzem auf SourceForge.net die Marke von einer Million Downloads geknackt.
Die Open-Source-Backup-Lösung Bacula hat vor Kurzem auf SourceForge.net die Marke von einer Million Downloads geknackt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Über das Jahr 2009 hat sich die Bacula nach Angaben von Bacula Systems SA zum populärsten Open-Source-Backup-Programm für den Unternehmenseinsatz entwickelt. Das gehe aus der Downloadstatistik von SourceForge hervor, von wo das Programm bisher über eine Million mal heruntergeladen wurde.

Die Software selbst wird kostenlos zum Download angeboten. Kostenpflichtig ist allerdings der Support für die im Sommer 2009 vorgestellte Backup-und-Restore-Plattform Bacula Enterprise Edition. Diesen leisten sowohl Bacula Systems selbst als auch zertifizierte Partner des Unternehmens.

Eine besonders große Nachfrage erfuhr Bacula Unternehmensangaben zufolge von den Betreibern großer Rechenzentren bei Finanzinstituten, Telekommunikationsunternehmen und Behörden. Ein Schlüssel zum Wachstum des Anwender- und Kundenkreises von Bacula sei das systematisch weltweit ausgebaute Partnernetzwerk. Im vergangenen Jahr wurde dieses um eine Reihe strategischer Partner erweitert. Darunter sind namhafte Open-Source-Unternehmen zu finden wie Red Hat, Sun, Ingres oder MySQL.

„Im gleichen verstärkten Maße wie Unternehmen unseren Support auf Subskriptionsbasis in Anspruch nehmen, haben auch unsere Schulungsprogramme mehr Zulauf erhalten“, sagt Jack Griffin, CEO von Bacula Systems. „Sie bieten die Chance, sich als Bacula Engineer zertifizieren zu lassen. Auf der anderen Seite lassen wir die Bacula Enterprise Edition natürlich auch von unseren strategischen Partnern wie Red Hat auf deren Plattformen zertifizieren.”

Die Schulungen werden vom Gründer des Open-Source-Projekts bacula.org und CTO von Bacula Systems, Dr. Kern Sibbald, konzipiert und persönlich geleitet.

Neu im Angebot: USB Restore Key

Als ergänzendes Hilfsmittel bietet Bacula Systems Systemadministratoren einen speziellen bootfähigen USB-Stick an. Mit ihm soll sich die Wiederherstellung im Falle eines Festplattenausfalls oder bei einem kompletten Systemversagen vereinfachen.

Da Bacula Systems als Open-Source-Unternehmen in einem hohen Maße auf das Feedback der Community und von Anwendern angewiesen ist, wurde zudem ein „Customer Technical Advisory Board“ ins Leben gerufen. Dort werden die Rückmeldungen und technischen Anregungen der Kunden systematisch gesammelt. Die hier gewonnenen Erkenntnisse sollen unmittelbar in die Produktplanung von Bacula Systems einfließen.

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