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Funktionsupdate angekündigt Brocade ermöglicht besseren Einblick in Storage-Netzwerke

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Für mehr Transparenz und einen besseren Einblick in die Applikationsperformance will Brocade mit neuen Funktionen für seine Analytics-Monitoring-Plattform sorgen. Die Latenz von Speichernetzen soll sich dadurch um bis zu 70 Prozent reduzieren lassen.

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Brocade baut seine Analytics-Monitoring-Plattform weiter aus.
Brocade baut seine Analytics-Monitoring-Plattform weiter aus.
(Bild: Screenshot / Brocade )

Die neuen Funktionen sollen zudem leistungsbezogene Probleme um bis zu 70 Prozent reduzieren. Dazu lassen sich Veränderungen im Leistungsverhalten schnell identifizieren und die Problemursachen genau lokalisieren, noch bevor die Nutzer davon betroffen sind. Die Analytics-Monitoring-Plattform gewährt dabei vollständige Übersicht über die Infrastruktur.

Zentraler Überblick

„Durch die Brocade Analytics Monitoring Plattform ist es nicht länger notwendig, mehrere Lösungen auf verschiedenen Endgeräten zu implementieren. Die Plattform ermöglicht einen genauen Einblick in die Server-, Storage- und Netzwerk-Performance“, erklärt Jack Rondoni, Vice President of Storage Networking von Brocade.

Bei der Plattform handelt es sich um eine SAN-Anwendung, die I/O-Performance auf Applikations- und Device-Ebene misst. Zudem wird das Traffic-Verhalten in Brocade-Gen-6- und Gen-5-Fibre-Channel-Netzwerken analysiert. Durch Einsatz der Brocade-Fabric-Vision-Technologie ist die Plattform nichtinvasiv und unterbrechungsfrei implementierbar.

Neuerungen im Detail

Zu den neuen Funktionen der Analytics-Monitoring-Plattform von Brocade zählen:

  • Größere Flexibilität von Monitoring und Alerting mit Flow Collections. Diese Funktion ermöglicht Nutzern, Monitoring-Levels für Geräte und Applikationen oder andere eindeutig definierte Gruppen von Datenflüssen individuell anzupassen. Die Fähigkeit, logische Gruppen von hochgranularen Flow-Informationen zu erstellen, vereinfacht die Fehlerbehebung, beschleunigt Planungsprozesse und bietet einfache aber dennoch flexible Monitoring-Optionen für Nutzer.
  • Verbesserte User-Workflows im Brocade Network Advisor für die Analytics-Monitoring-Plattform ermöglichen Anwendern, Problemverhalten umgehend zu identifizieren und schnell eine Ursachenanalyse durchzuführen. Ein neuer Investigationsmodus bietet einen intuitiven Einblick in alle Details, die für das Verständnis von komplexem Verhalten und korrelierenden Ereignissen notwendig sind.
  • Eine Flow-Filtering-Funktion ermöglicht Nutzern, kritische Informationen selbst in hochkomplexen und virtuellen Umgebungen mit tausenden Geräten und Flows zu ermitteln.
  • Individualisierbare Reporting-Funktionen setzen Metriken und Events in Beziehung, fassen Trends für die Verhaltensanalyse zusammen und dokumentieren die Einhaltung von Performance-SLAs.
  • Eine neue Datenbankarchitektur in Brocade Network Advisor ermöglicht eine hochdynamische Nutzererfahrung und verbesserte Skalierbarkeit für große Umgebungen.
  • Eine neue, nutzerfreundliche Dashboard-Oberfläche und modernes Hardwaredesign.

Zukunftspläne

Kommt die Plattform in Brocade-Gen-6- oder Gen-5-Fibre-Channel-SANs zum Einsatz, lässt sich zudem VM Insight nutzen. Das Tool gewährt Einblicke in die Applikationsleistung einzelner VMs und soll 2017 als Teil der Fabric-Vision-Technologie veröffentlicht werden.

VM Insight soll Nutzern dabei helfen, die VM-Leistung und die Verfügbarkeit in virtualisierten Rechenzentren zu verbessern. Dazu verwendet die Software standardbasiertes VM-Tagging zum Monitoring des VM-Level-Applikationsverhaltens. Storage-Administratoren können einen Grundwert für die Applikationsleistung festlegen und Anomalien identifizieren. Auf diese Weise lässt sich die Infrastruktur genau einstellen und SLA-Vorgaben werden eingehalten.

Verfügbarkeit

Die neuen Funktionen der Brocade-Analytics-Monitoring-Plattform werden erstmals auf der VMworld 2016 am Stand 935 präsentiert. Dort ist auch VM Insight zu sehen. Die allgemeine Verfügbarkeit der neuen Funktion ist für das vierte Quartal 2016 geplant.

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