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WD: Neues OS und Smart Home für die NAS Das NAS als persönliche Cloud und als Smart-Home-Zentrale

| Redakteur: Klaus Länger

Western Digital will mit dem neuen Betriebssystem My Cloud OS 3 den Netzwerkspeicher besser als persönliche Cloud arbeiten lassen. Zudem soll ein Z-Wave-Stick aus der NAS eine Smart-Home-Zentrale machen.

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Das neue Betriebssystem My Cloud OS 3 soll NAS-Geräte von WD noch besser als persönliche Cloud nutzbar machen.
Das neue Betriebssystem My Cloud OS 3 soll NAS-Geräte von WD noch besser als persönliche Cloud nutzbar machen.
(Western Digital )

Als zentraler Datenspeicher für das eigene Heim werden NAS-Geräte schon lange genutzt. Inzwischen wollen aber immer mehr Anwender auch von unterwegs auf ihre privaten Daten zugreifen, die aber nicht unbedingt auf den Servern von Cloud-Anbietern speichern. Dazu hat nicht zuletzt die NSA-Debatte beigetragen.

Western Digital will mir dem neuen NAS-Betriebssystem My Cloud OS 3 die Nutzung des eigenen Netzwerkspeichers als private Coud einfacher und auch sicherer machen. Eine der Neuerungen ist WD Sync. Dabei werden festgelegte Inhalte auf Rechnern automatisch mit dem NAS synchronisiert und damit via Internet zugänglich. Auch Fotos und Videos von Smartphones und Tablets mit iOS und Android können automatisch auf das NAS übertragen werden. Über die Webseite MyCloud.com ist ein weltweiter Zugriff via Web-Browser auf das eigene NAS möglich, der User identifiziert sich über eine E-Mail-Adresse und ein obligatorisches Passwort. Neben einer Oberfläche für Dateioperationen sind auch eine Foto- und eine Video-Galerie vorhanden.

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Einfaches Teilen von Daten und Docker-Unterstützung

Daten auf dem NAS-Laufwerk können auch einfach mit anderen Anwendern geteilt werden. Es genügt, ihnen einen Link zu senden. Der Administrator der NAS kann hier auch verschiedene Zugriffsrechte erteilen. Mit Plex ist auch bereits ein Medien-Server als App verfügbar, ein Teil der Kooperation zwischen WD und Plex ist ein Gratis-Zugriff auf Plex Pass für drei Monate. Damit bekommt man Zugriff auf die Plex-Apps für Android und iOS sowie zusätzliche Funktionen für den Medien-Server.

Für die Entwicklung zusätzlicher Apps für My Cloud OS 3 hat WD eine API geschaffen und ein SDK veröffentlicht. Das SDK basiert auf der Docker-Technologie und soll so den App-Entwicklern das Leben einfacher machen.

WD My Cloud OS 3 soll Ende September als Gratis-Download für alle aktuellen My-Cloud-NAS-Geräte zur Verfügung gestellt werden. Die neue Version des My Cloud Mirror mit stärkerem Prozessor und 512 MB RAM kommt bereits mit dem neuen OS in den Handel. Das Gerät ist mit zwei gespiegelten Platten für eine größere Datensicherheit ausgestattet.

Z-Wave: Die NAS als Smart-Home-Zentrale

Mit dem Z-Wave-USB-Stick und dem passenden Plugin mit dem Namen „Smart Home UI“ kann ein WD-NAS auch als Zentrale für die Steuerung von Smart-Home-Gerätern dienen, die dem Z-Wave-Standard folgen. Der Stick dient zur Funkübertragung auf dem 868 MHz-Frequenzband, das Haussteuerungs-Anwendungen reserviert ist. Das Plugin kann aus dem My-Cloud-App-Store heruntergeladen werden und wird dann via Web-Browser bedient. Z-Wave ist einer der wichtigsten Standards in diesem Bereich, und wird von derzeit 325 Anbietern mit mehr als 1.350 Geräten unterstützt.

Da das NAS üblicherweise auch mit einem WLAN-Router verbunden ist, stellt sie auch die Brücke zu Tablet oder Smartphone her. Mit diesen Geräten und der passenden App kann das Smart Home dann ebenfalls überwacht und gesteuert werden.

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