Online-Umfrage zum CeBIT-Kompendium „Backup & Recovery“ von Storage-Insider.de, Teil 1

„Das Online Backup wird kommen“

| Autor / Redakteur: Roman Romanski, Rainer Graefen / Nico Litzel

Roman Romanski ist Channel Systems Engineer bei Commvault Systems
Roman Romanski ist Channel Systems Engineer bei Commvault Systems (Foto: Commvault)

In Kürze erscheint das Kompendium „Backup & Recovery“ von Storage-Insider.de. Die Redaktion hat im Vorfeld Backup-Spezialisten nach ihrer Einschätzung zu aktuellen Trends gefragt. Den Anfang macht Roman Romanski, Channel Systems Engineer bei Commvault.

Storage-Insider.de setzt die erfolgreiche Kompendien-Reihe fort. Die nächste Ausgabe widmet sich den Themen Backup, Disaster Recovery und Archivierung und wird zur CeBIT 2013 (5. bis 9. März, Hannover) in gedruckter Form erscheinen (hier geht es zum PDF-Archiv vorangegangener Ausgaben). Wir haben Roman Romanski, Channel Systems Engineer bei Commvault, nach seinen Einschätzungen zum Thema Backup befragt.

Storage-Insider.de: Warum sind Backup-Konzepte wie GFS, Grandfather-Father-Son, oder Tower of Hanoi – TOH – heutzutage nicht mehr sinnvoll anzuwenden?

Romanski: Beide Konzepte sind ursprünglich für das Medium Band entwickelt worden, um eine volle oder teilweise Rücksicherung von Daten eines bestimmten Zeitpunktes – Stichwort Recovery Point Objective – zu ermöglichen. Verschleiß und gleichmäßige Ausnutzung spielten dabei eine wichtige Rolle. Da das klassische Backup auf Band gegenüber Replikation oder Snapshot-Technologie an Aufmerksamkeit verliert, ergeht es genauso GFS und TOH. Aus meiner Sicht ist in der Kette der Redundanzen aus „GFS“ im Zuge der Globalisierung die folgende Abfolge hervorgegangen: die Datenkopie am anderen Standort (G), die lokale Kopie auf Disk oder Band (F) und der Snapshot (S). Um den Turm von Hanoi zu verstehen, muss man entweder Mathematiker oder ein Kind sein. Ich würde sagen, TOH hat seine Bedeutung an RAID abgegeben.

Kontinuierliche Snapshots oder differenzielle Images scheinen das Backup-Konzept für moderne IT-Umgebungen zu sein. Stimmt das oder zeichnen sich Alternativen ab?

Romanski: Ein Backup-Konzept ist eine ausgewogene Mischung aus vorhandenen Methoden und bestehenden Anforderungen. Für alle bestehenden Methoden gibt es einen Grund. Die IT – wie die Natur – arbeitet nach dem Weg des geringsten Widerstandes. So steht das Backup auf Band im Datenmanagement wie ein Elefant da, nach wie vor. Je größer das Unternehmen, desto größer das Rüsseltier. In der modernen Backup-Strategie steht dem Elefanten immer häufiger der Gepard zur Seite, also Snapshot-Technologie. Oder wir treffen auf zwei Löwen, die den Datenthron beschützen. Löwen stehen für Replikation. Eine gewisse Rolle spielt in diesem „Zoo“ auch der Unterhaltungswert. Deswegen dürfen wir den Kung-Fu-Panda nicht vergessen, Teil 1 und Teil 2.

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