Marktprognosen von Gartner

Das sind die IT-Trends 2013

| Redakteur: Nico Litzel

Die PC-Ära geht zu Ende, Smartphones und Tablets gewinnen an Bedeutung. Das wird die IT-Abteilungen in den Unternehmen nach Einschätzung von Gartner vor neue Herausforderungen stellen.
Die PC-Ära geht zu Ende, Smartphones und Tablets gewinnen an Bedeutung. Das wird die IT-Abteilungen in den Unternehmen nach Einschätzung von Gartner vor neue Herausforderungen stellen. (Bild: © lassedesignen - Fotolia.com)

Das Marktforschungsunternehmen Gartner will zehn „strategische Techniktrends“ ausgemacht haben, auf die sich Unternehmen 2013 und den darauffolgenden Jahren einstellen sollten.

Unter einem „strategischen Techniktrend“ verstehen die Marktforscher von Gartner Trends, die sich in den kommenden drei Jahren signifikant auf Unternehmen auswirken werden. „Wir haben die Top-10-Techniken identifiziert, die für die meisten Unternehmen von strategischer Bedeutung sein werden und die IT-Führungskräfte in ihre strategischen Überlegungen für die nächsten zwei Jahre einplanen sollten“, ist sich Vice President und Gartner Fellow David Cearley sicher. „Das heißt nicht zwangsläufig, dass Unternehmen auch jede Technik aufgreifen und in sie investieren sollten. Allerdings sollten Unternehmen wohldurchdachte Entscheidungen treffen und überlegen, wie diese Trends in der nahen Zukunft zu ihren Anforderungen passen.“ Folgende zehn Trends hat Gartner ausgemacht:

Mobile Geräte

Gartner prognostiziert, dass das Mobiltelefon 2013 den PCs als wichtigstes Gerät für den Internetzugang ablösen wird. Bis 2015 werden in gesättigten Märken rund 80 Prozent aller verkauften Geräte Smartphones sein. Nur 20 Prozent dieser Geräte sollen mit Windows Mobile laufen.

Bis 2015 sollen nach Einschätzung von Gartner zudem die Absatzahlen bei Tablets rund 50 Prozent des Niveaus von Notebooks erreichen. Windows 8 wird in der Käufergunst wahrscheinlich hier auf dem dritten Platz hinter Android und Apples Betriebssystem landen.

In diesem Zusammenhang spiele Consumerisation für Unternehmen eine wichtige Rolle. Windows 8 sollte ausgewertet werden, um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, was das Betriebssystem in realen Umgebungen leisten kann und wie Anwender darauf reagieren. Consumerisation werde schließlich dazu führen, dass Unternehmen weder die Anwender zwingen werden können, ihre iPads aufzugeben noch den Einsatz von Windows 8 werden verhindern können.

Zusammenfassend kommen die Marktforscher zu dem Schluss, dass Unternehmen künftig mehrere Formfaktoren unterstützen werden müssen und weniger die Möglichkeit haben werden, PC und Tablet-Hardware zu standardisieren. Für die IT bedeute das, dass die Ära der PCs mit Windows als vorherrschendem Betriebssystem sich ihrem Ende neige und nun die Post-PC-Ära anbreche, in der Windows nur eine von vielen Umgebungen sein wird, die die IT unterstützen muss.

Mobile Anwendungen und HTML5

Der Markt für Tools zur Erstellung von mobilen Anwendungen, die sich an Endkunden und Unternehmen richten, ist mit weit mehr als 100 Anbietern komplex. Derzeit unterteilt Gartner diese Entwicklungswerkzeuge in mehrere Kategorien. In den kommenden Jahren werde kein einzelnes Tool für alle Arten von mobilen Anwendungen optimal geeignet sein. Daher sollten Unternehmen sich darauf einstellen, mehrere verwenden zu müssen.

Sechs mobile Architekturen – nativ, hybrid, HTML5, Message und No Client – bleiben weiterhin beliebt. Allerdings rechnet Gartner längerfristig mit einer Verschiebung weg von nativen Apps hin zu Webanwendungen, da HTM5L immer mehr Möglichkeiten bieten wird. Dennoch werden native Anwendungen nicht verschwinden und immer das beste Nutzererlebnis und die modernsten Funktionen bieten. Entwickler werden sich zudem auf neue Design-Anforderungen einstellen müssen, um Touch-optimierte Anwendungen bereitstellen zu können, die auf einer Reihe von Geräten laufen können.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 36391620 / Allgemein)