Schneller Top-Loader für die Videobearbeitung und Backups von LMP

DataTower 400 mit USB-, Firewire- und eSATA-Schnittstellen im Praxistest

23.04.2009 | Autor / Redakteur: Elmar Török / Nico Litzel

Henkelmann: Die Festplatten werden beim DataTower 400 von oben gesteckt.
Henkelmann: Die Festplatten werden beim DataTower 400 von oben gesteckt.

Das RAID-Array DataTower 400 von LMP kommt ohne Software zur Konfiguration aus und verfügt mit einem eSATA-Port über eine schnelle Verbindung zum Host. Der schlanke Würfel ist ganz in den klassischen Apple-Farben Weiß und Silber gehalten, sieht aber ebenso gut neben einem schnellen PC mit zusätzlichem Speicherplatzbedarf aus.

Alles Gute kommt von oben – im Fall des LMP DataTower 400 sind es die vier Festplatten. Das RAID-System zum direkten Anschluss an den PC oder Mac wird, im Gegensatz zu den meisten vergleichbaren Geräten, von oben mit Disks beschickt. Dazu schiebt man den Deckel beherzt zur Seite, bis sich der Bajonettverschluss mit einem deutlichen Klick löst.

Unter dem Deckel verbergen sich vier Festplatten, die im Testgerät vom Typ Seagate Barracuda 7200.11 waren (ST31500341AS) und je 1,5 Terabyte Kapazität hatten. Das Gehäuse mit Controller ist auch separat erhältlich. Zudem hat der Hersteller hat auch eine Version für zwei Festplatten im Angebot. An den Disks ist ein stabiler Bügel befestigt, der zur Sicherung im eingeschobenen Zustand und als Griff zum Herausziehen dient.

Der Hersteller hat einen Sinn für das Design: Stromkabel, Netzteil und alle mitgelieferten Anschlussleitungen erstrahlen im schönsten Apple-Weiß.

Im Bedienkonzept ist keine Software vorgesehen, die Einstellung für den gewünschten RAID-Level nimmt man mit zwei kleinen Dip-Schaltern (Mäuseklavier) auf der Rückseite vor. Möglich sind die Level 0, 1, 0+1 und 5 sowie Kombinationen mit einer freien Hot-Spare-Platte. In der Anleitung ist mit Bildern beschrieben, wie die Schalterstellungen beim gewünschten RAID-Level auszusehen haben. Mit Software ließe sich das zwar bequemer lösen, so klappt es aber auch für leidlich erfahrene Anwender problemlos.

Welches Buchserl hätten’s denn gern?

Seine größte Stärke spielt der LMP DataTower 400 beim Anschluss an den Host-PC aus. Der Nutzer hat die freie Wahl, an der Rückseite tummeln sich zwei Firewire-Anschlüsse mit 800 MB/s, ein älterer Firewire-Anschluss mit 400 MB/s sowie ein USB-Port und ein eSATA-Anschluss.

Besonders eSATA verhilft einem externen Array zu enormen Durchsatzraten, weil sich die Platten wie eine Verlängerung des internen HDD-Busses verhalten. So kamen wir im Test mit dem Tool Bench32 von Atto und RAID-0 Konfiguration aller Platten auf einen maximalen Schreib-/Lesedurchsatz von 168/218 Megabyte pro Sekunde. Bei USB lag der Durchsatz natürlich weit niedriger und erreichte lediglich 27/35 MB/s bei RAID-0.

Wenn der RAID-Controller mehr Arbeit bekam, ging der Durchsatz etwas in die Knie, externes SATA mit RAID-5 reduzierte den Durchsatz auf 152/187 MB/s. Insgesamt sind das aber sehr brauchbare Werte, die auch die Arbeit mit leistungshungrigen Anwendungen wie Videobearbeitung und Backup ermöglichen.

Weiter mit: Firewire-Performance im Überblick

 

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