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Speichertipp: HDD und SSD auslesen, partitionieren und verwalten Datenträger in Linux verwalten: fdisk, sfdisk, parted verwenden

Von Thomas Joos 3 min Lesedauer

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Um Datenträger in Linux zu verwalten, zum Beispiel auf Ubuntu-Systemen, stehen verschiedene Tools zur Verfügung, die zu den Bordmitteln gehören oder sich nachträglich installieren lassen. Wir zeigen in diesem Tipp einige Beispiele dazu.

Für die Festplattenverwaltung gibt es in Linux verschiedene Tools.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Für die Festplattenverwaltung gibt es in Linux verschiedene Tools.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Ubuntu ist eine beliebte Linux-Distribution, die in vielen Anwendungsbereichen eingesetzt wird. Wenn es um die Verwaltung lokaler Festplatten geht, bietet Ubuntu eine Reihe von Tools und Befehlen, die Benutzer verwenden können, um die Festplatten zu verwalten und wichtige Informationen anzuzeigen. In diesem Tipp werden wir uns einige dieser Tools und Befehle ansehen.

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Ubuntu verschiedene Arten von Festplatten unterstützt, darunter IDE-, SATA- und SCSI-Festplatten. Wenn eine Festplatte angeschlossen ist, erkennt Ubuntu sie normalerweise automatisch und bindet sie in das Dateisystem ein. Das bedeutet, dass Benutzer einfach auf die Festplatte zugreifen und Dateien speichern und löschen können, als ob sie auf der Hauptfestplatte arbeiteten.

Befehle fdisk und sfdisk für die Verwaltung von Linux-Datenträgern nutzen

Das „fdisk“-Tool ist ein Werkzeug zur Partitionierung von Festplatten. Mit diesem Befehl können Sie Partitionen erstellen, löschen, ändern und anzeigen. Der Befehl „sfdisk“ ist ähnlich, kann jedoch auch Partitionstabellen im Batch-Modus bearbeiten.

Beispielbefehl:

sudo fdisk -l /dev/sda

Dieser Befehl zeigt Informationen über die Festplatte /dev/sda an, einschließlich der Partitionstabelle und der Größe jeder Partition. Löschen einer Partition:

sudo sfdisk --delete /dev/sdb 1

Erstellen einer Partitionstabelle für eine Festplatte:

sudo sfdisk /dev/sdb << EOFlabel: dosunit: sectors/dev/sdb1 : start=2048, size=2097152, type=83/dev/sdb2 : start=2099200, size=2097152, type=82EOF

Parted zum Partitionieren nutzen

Parted ist ein Partitionierungstool, das sowohl MBR- als auch GPT-Partitionstabellen unterstützt. Mit „parted“ können Sie Partitionen erstellen, löschen, ändern und Dateisysteme formatieren. Sie können auch die Größe einer Partition ändern, ohne die Daten zu verlieren.

Beispielbefehl:

sudo parted /dev/sdb print

Dieser Befehl zeigt Informationen über die Festplatte /dev/sdb an, einschließlich der Partitionstabelle und der Größe jeder Partition.

GParted – Partitionieren mit grafischer Oberfläche

GParted ist ein grafisches Partitionierungstool, das auf Parted basiert. Mit GParted können Sie Partitionen in einer benutzerfreundlichen grafischen Benutzeroberfläche erstellen, löschen und ändern. Sie können auch Dateisysteme formatieren und die Größe einer Partition ändern. Die Installation erfolgt mit:

sudo apt-get install gparted

Dieser Befehl installiert das GParted-Paket. Sobald es installiert ist, können Sie es aus dem Anwendungsmenü starten.

Datenträger in Linux mit fdisk auslesen.(Bild:  Joos)
Datenträger in Linux mit fdisk auslesen.
(Bild: Joos)

mount und umount für die Bereitstellung nutzen

Die Befehle „mount“ und „umount“ werden verwendet, um eine Partition in das Dateisystem einzubinden und sie wieder zu entfernen. Mit diesen Befehlen können Sie auch verschiedene Optionen wie Read-Only-Modus und Dateisystemtypen festlegen.

Beispielbefehl:

sudo mount /dev/sdc1 /mnt/data

Dieser Befehl bindet die Partition /dev/sdc1 in das Verzeichnis /mnt/data ein.

lsblk – Informationen auslesen

Das lsblk-Tool zeigt Informationen über alle Blockgeräte im System an, einschließlich Festplatten und USB-Laufwerken. Es zeigt auch die Größe und den Typ jeder Partition an.

Beispielbefehl:

sudo lsblk

Dieser Befehl zeigt eine Liste aller Blockgeräte im System an, einschließlich ihrer Größe und Typen.

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