Quantum DXi6701 halbiert Backupzeiten beim Bezirksklinikum Mainkofen

Deduplizierung reanimiert Backup-Infrastruktur

| Autor / Redakteur: Philipp Hühne / Nico Litzel

Das Bezirksklinikum Mainkofen ist eine Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Forensische Psychiatrie, Neurologie und Neurologische Frührehabilitation.
Das Bezirksklinikum Mainkofen ist eine Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Forensische Psychiatrie, Neurologie und Neurologische Frührehabilitation. (Bild: Bezirksklinikum Mainkofen)

Eine Disk-Backup-Lösung mit zwei Quantum-DXi-Deduplizierungs-Appliances modernisierte den Backup-to-Tape-Prozess im Bezirksklinikum Mainkofen und konnte die Backupzeit um bis zu 60 Prozent reduzieren.

Von der Heil- und Pflegeanstalt zum modernen Bezirksklinikum – das Bezirksklinikum Mainkofen blickt bereits auf eine 100-jährige Historie zurück. Diese Entwicklungslinie wurde stets von einer Konstante flankiert: immer auf dem aktuellsten wissenschaftlichen Stand bleiben und sich konsequent dem Weg eines modernen Klinikums verschreiben. Heute präsentiert sich die Institution als Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Forensische Psychiatrie, Neurologie und Neurologische Frührehabilitation.

Auch vor Traditionshäusern macht der Veränderungsdruck auf die IT-Infrastruktur in Zeiten eines explosiven Datenwachstums nicht Halt. Im Falle des Bezirksklinikums Mainkofen sind unter anderem Bilddateien – wie Röntgen- oder Computertomografiebilder – Treiber des Datenwachstums. Als zusätzliche Katalysatoren wirken Krankenhausinformationssysteme sowie die allgemeine Digitalisierung von Verwaltungsabläufen und medizinischen Daten. Die Sicherung dieser Daten verantworten die Systemadministratoren Christoph P. Hölzl und Josef Brey. Diese erfolgte täglich als Vollbackup auf zwei Tape Libraries mit je vier LTO-4-Laufwerken. Die Vollsicherung aller Systeme umfasste circa sechs Terabyte.

Backup bremst Krankenhausinformationssystem aus

Das kontinuierliche Datenwachstum brachte die Tape Libraries jedoch an ihre Kapazitätsgrenzen: Vier parallele Sicherungsjobs genügten nicht mehr. Das Backup begann abends und war am nächsten Mittag immer noch nicht fertiggestellt. Das Krankenhausinformationssystem wurde durch das Backup ausgebremst. „Einer der Sicherungsjobs dauerte manchmal bis halb fünf abends und kollidierte mit den Aufnahmen und Einweisungen. Das war so nicht mehr tragbar. Wir brauchten ein System, mit dem wir parallel mehr Streams fahren können als mit der Begrenzung durch den Einsatz von vier Bandlaufwerken möglich ist“, erklärt Systemadministrator Hölzl. CIO Wolfgang Anetsberger ergänzt: „Uns war klar, dass wir eine Backup-to-Disk-Lösung benötigen, die uns gleichzeitig ein entspannteres Handling beschert.“

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