Neue Speicherarchitekturen sind notwendig, um Quality of Services automatisiert zwischen On-Premise- und Cloud-Rechenzentrum zu gewährleisten. Um auch bei Hardware-Updates mit geringem Administrationsaufwand auszukommen, entwickelte Fujitsu das Family Concept.
Die enge Partnerschaft zwischen Fujitsu und Netapp vereinfacht die Benutzung der Cloud Fabric.
(Fujitsu)
Die Trends Big Data, Cloud, Mobility und Social Media verändern unser Leben. Die Storage-Trends auf der 3. Plattform müssen dem Datenwachstum gerecht werden und zeigen, dass Hochverfügbarkeit und Sicherheit sichergestellt werden können.
Archive in die Cloud
Erstaunlicherweise ist Archivierung ein heißes Thema, was an vielen Projekten zu sehen ist. Die Realisierung ist allerdings anders als früher, da viele Anwender ihr Backup und ihre Archivdaten gerne in die Hybrid Cloud auslagern wollen.
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Fujitsu bietet Open Stack und CephScale Out Storage sowie Flash in allen Variationen, ob Hybrid- oder All-Flash. Die meisten Kunden wollen Hybrid-Flash, das universell skalierbar ist. Flash-enabled heißt Konvergenz mit integrierten Systemen und ist sehr leicht einsetzbar.
Fujitsu setzt auf die zwei Säulen Data Protection und Data Management und operiert gemeinsam mit strategischen Partnern wie Commvault, Symantec, Falconstor, NetApp, Quantum und Oracle. Die Fujitsu Eternus-Familie steht dabei für Einfachheit, 3D-Skalierbarkeit und Verfügbarkeit sowie Robustheit.
Fujitsu und Netapp liegen auf derselben Wellenlänge
Die strategische Partnerschaft mit NetApp hat für Fujitsu eine besondere Bedeutung. Durch die ähnliche DNA der beiden Firmen hat man inzwischen ein komplementäres Produkt-Portfolio, das zu starken Lösungen für die akuten Probleme der Kunden entwickelt wurde.
Gemeinsam setzen beide auf Clustered Data ONTAP, das bis zu 24 Knoten skaliert, Hochverfügbarkeit und jetzt auch die für deutsche Kunden sehr wichtige Metro-Cluster-Funktionalität bietet. Als neues Produkt eingeführt wird das hyperskalierbare Storage-System Eternus CD10000 mit neuer Architektur, das durch Cluster keine System-Downtime kennt und das auch keinen Management-Layer benötigt.
„Die PByte-Grenze zwingt uns, neue Storage-Systeme und Architekturen einzuführen. Raid reicht nicht mehr, wegen hoher Rebuild-Dauer und erhöhten Risiken sowie Hochverfügbarkeit, die nur mit hohen Kosten realisiert werden kann. Wir brauchen neue Architekturen ohne Downtime, unbegrenzt skalierbar mit offener Standardisierung und selbstheilend“, erklärt Stefan Roth.
Eternus CD10000
Die Eternus CD10000 bringt Hyper Scale Storage mit bis zu 224 Knoten und 50 PByte. Der Einstieg ist mit 4 Knoten möglich. Das System basiert auf x86-Servern. Die CD10000 macht laut Roth OpenStack erst möglich und Enterprise-fähig.
„Wir nutzen Ceph Storage Software und OpenStack.“ Das „Enterprise-ready“-System basiert auf Red Hat Inktank Ceph Enterprise und wurde um Funktionen für ein zentrales, integriertes Management erweitert. Kunden können somit zum ersten Mal bei einem Storage-System auf Open-Source-Basis auf Services zurückgreifen, die auf die Anforderungen von Unternehmen zugeschnitten sind. Entsprechende Wartungs- und Support-Dienstleistungen stellt Fujitsu bereit.
Die CD10000 ist für den Einsatz in der Cloud, für Hochverfügbarkeit, unstrukturierte Daten, Automatisierung und Hybrid-Flash sowie Software-definiertem Storage vorbereitet. Eine Besonderheit des Systems ist der zentrale Blick auf Block- und File-Daten sowie die Möglichkeit, Object Storage in einem verteilten Storage-Cluster zu realisieren.
Eternus DX-Familie
Markus Langenberg, Senior Product Manager Storage, stellte auf den Fujitsu Storage Days heraus, dass die Eternus DX-Produktfamilie Business Centric Storage bieten. Die Anforderungen an Storage sind unterschiedlich. Storage-Systeme müssen unterschiedliche Workloads verarbeiten können und das kostenbewusst.
Es braucht neue Architekturen, um Quality of Service automatisiert zu gewährleisten. „Wir können mehr als 90 Prozent Systemauslastung ohne Einbußen gewährleisten“, betont Langenberg. Die Eternus-Systeme mit ihrem Family Concept erfordern wenig Administrationsaufwand, haben geringe Administrationskosten und es ist nur wenig Training nötig, da sie eine einheitliche grafische Benutzeroberfläche besitzen.
Neu ist die Eternus DX60 S3 als Einstiegsmodell mit maximal 24 HDDs und 6 GByte SAS Backend. Der Cache bietet 4 GB und nur ein Protokoll. Das neue Einstiegsmodell bietet aber Enterprise-Funktionalität mit Thin Provisioning free und 1.024 Snapshots free.
Transparentes Failover und Fast Recovery
Langenberg sprach auf den Storage Solution Days auch die derzeit angespannte Situation im Festplattenbereich an: „Festplatten bis 6 TByte haben Risiken. Es kann Wochen dauern, um ein konsistentes Restore wiederherzustellen.
Stand: 08.12.2025
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Die Wahrscheinlichkeit kritischer Raid-Situationen nimmt zu.“ Als Lösung bietet Fujitsu transparentes Failover und Fast Recovery für immer hochkapazitivere Festplatten. „Große HDDs sind für mehrere Kopier-Streams schlecht geeignet. Durch Fast Recovery kann Fujitsu jedoch eine Raid-Gruppe fünf- bis sechsmal schneller wieder herstellen als dies bei traditionellen Systeme möglich ist.“
Die Storage-Cluster-Option verbessert die synchrone Spiegelung zwischen primärem und sekundärem System. Das funktioniert in beide Richtungen. „Wir haben dadurch ein transparentes Szenario für Server und Anwendungen. Alle Arten von Systemausfällen werden abgesichert und das völlig unterbrechungsfrei“, erläutert Langenberg.