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IP-SAN und Virtualisierungsoftware schaffen flexible Datacenter-Infrastrukturen Die Vorteile von iSCSI und Virtualisierung im Überblick

Autor / Redakteur: Jürgen Schelbert / Nico Litzel

In Kombination mit Virtualisierungssoftware bietet iSCSI Unternehmen vielfältige Vorteile: Werden Server und Storage-Systeme einbezogen, entsteht eine flexible, skalierbare und hochperformante IT-Infrastruktur, die sich sehr einfach administrieren lässt.

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Zahlreiche Rechenzentren arbeiten immer noch höchst ineffizient. Es sind zu viele Server im Einsatz, die jeweils nur eine einzige Applikation bereitstellen. Das ist, in Bezug auf die Maschinenauslastung, alles andere als wirtschaftlich. Noch aber gehört das zum Rechenzentrumsalltag: Die Mehrzahl der Server wird für Anwendungen eingesetzt, die kaum mehr als zehn bis 15 Prozent der jeweiligen Prozessorleistung in Anspruch nehmen. Die Lösung heißt Virtualisierung. Unternehmen können mit ihr die Ressourcen ihrer Computersysteme besser ausnutzen und ihre Serverflotte reduzieren.

Wer von Virtualisierung spricht – und in Anbetracht der Marktverhältnisse auch nicht unberechtigt – meint meist VMware, genauer: VMware Infrastructure 3. Durch die Integration des iSCSI Initiator in den ESX Server Kernel ist damit ein nativer Zugriff auf iSCSI-Storage möglich. Durch die Unterstützung von iSCSI verbreitern sich auch die potenziellen Einsatzgebiete beispielsweise in kleinen und mittelgroßen Unternehmen, die dann keine teuren und komplexen Fibre-Channel-SANs mehr anschaffen müssen.

Virtualisierung von Storage-Systemen

Die iSCSI-Interkonnektivität sorgt dafür, dass über das IP-Protokoll Storage Arrays und Speichernetze virtualisiert werden können, sodass sie reibungslos in IP-basierenden Rechenzentren arbeiten. Der enorme Fortschritt, den iSCSI bringt, wird deutlich, wenn man sich noch einmal den ersten Vorstoß der Storage Virtualization in SAN-Umgebungen vor Augen führt. Anfangs war die Speichervirtualisierung auf große Rechenzentren beschränkt, die ein Tool zur Online-Datenmigration zwischen heterogenen Storage-Umgebungen benötigten. In Form eines Add-ons wurden die meisten Systeme als externe Appliances in ein SAN eingesetzt. Die Schwäche dieser Lösungen: In bereits komplexen IT-Umgebungen erschwerten sie das Management zusätzlich. Die Performance und Skalierbarkeit des konsolidierten SAN-Storage-Pools war letztlich von einem einzigen physikalischen Gateway zum Back-End-Storage abhängig.

Weiter mit: Speichervirtualisierung auf der logischen Ebene

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