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AMI optimiert Aptio 4.x für Disaster Recovery und Virtualisierung Diskless Server und Blades booten mit UEFI über das iSCSI-SAN

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Nico Litzel

Mit einem überarbeiteten Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) ermöglicht American Megatrends International (AMI) Servern und Blades das Booten von einem iSCSI-Speichersystem. Aptio 4.x soll die Administration vereinfachen und besonders bei Disaster Recovery und Virtualisierung punkten. Zudem können OEMs mit dem UEFI preisgünstigere System-Komponenten verbauen.

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Laut AMI macht das UEFI mit iSCSI-Support teure HBAs überflüssig.
Laut AMI macht das UEFI mit iSCSI-Support teure HBAs überflüssig.
( Archiv: Vogel Business Media )

AMI erweitert die Firmware Aptio 4.x. Mit dem Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) können Server und Blades jetzt von einem iSCSI-Volume auf einem SAN-System booten. Damit benötigen die Rechner keine lokalen Festplatten. Das vereinfacht die Wartung, erhöht die Performance und senkt die laufenden Kosten, verspricht der Hersteller. Als ideale Anwendungen gelten Virtualisierungs- und Disaster-Recovery-Szenarien in Serverfarmen und Rechenzentren.

Voraussetzung für den Bootvorgang per iSCSI ist ein UEFI-kompatibles Betriebssystem. Entsprechende Versionen von Windows und Linux sind bereits verfügbar. Als kompatibles SAN-System nennt AMI exemplarisch das eigene System Stortrends 3200i.

Der iSCSI-Support des jetzt vorgestellten Aptio 4.x mache zudem teure Host Bus Adapter (HBA) überflüssig. Statt dieser können OEMs nun preisgünstigere Standard Network Card Interfaces (NICs) und LAN-on-Motherboard-Schnittstellen (LOM) verbauen.

Laut AMI arbeiten OEM-Partner bereits an der Integration der aktualisierten Aptio-Version. Konkrete Namen nennt der Hersteller indes nicht, sondern verweist auf die eigenen Storage-Server Stortrends 2200 i/n. Die von den Systemen genutzte Intel-Plattform verfügt bereits über die aktuelle UEFI-Version.

(ID:2021003)