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Neue Storage-Plattform der Einstiegsklasse Fujitsu stellt Eternus NU200 vor

Von Dr. Dietmar Müller 3 min Lesedauer

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Block, File und Object ohne Gateway in einem System: Mit Eternus NU200 präsentiert Fujitsu seine neuste Software-definierte Storage-Plattform der Einstiegsklasse. Sie ist für den Einsatz im eigenen Rechenzentrum konzipiert, soll aber die Vorteile der Cloud offenhalten.

Die neue Software-definierte Speicherplattform Eternus NU200 von Fujitsu deckt Block-, File- und Object-Storage ab.(Bild:  Fujitsu)
Die neue Software-definierte Speicherplattform Eternus NU200 von Fujitsu deckt Block-, File- und Object-Storage ab.
(Bild: Fujitsu)

Fujitsu gab in der Motorworld München Gas und stellte seine neue Storage-Plattform der Einstiegskasse vor. Nachdem der Head of Infrastructure Services in Europe, Markus Seifart, einen Überblick über die Storage- und Rechenzentrums-Strategie seines Unternehmens gegeben hatte, erläuterte Stefan Roth, MD&E Central Europe – Head of Storage Platforms CE – @European Platform Business, Fujitsu, die Vorzüge der Eternus NU200.

Getreu dem Motto „Wir machen Data Center“ bezeichnete er das Storage-System für kleine und mittelständische Unternehmen als Antwort auf die dringendsten Kundenwünsche in Sachen Data Storage. NU200 löse das in vielen Rechenzentrum aufzufindende Konglomerat aus diversen dedizierten Systemen für Blockspeicher, skalierbare NAS/Objektdatei-Ablage, Datensicherung und Archivierung auf und führe die Anpassung der Quality of Service (QoS) der Block-, Datei- und unstrukturierten Daten (S3) ohne Gateways auf Volumenebene durch.

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Das ermögliche die Verwaltung von Daten „einfach und zugänglich“; die Plattform eigne sich damit besonders für Content-Depots, Forschungsdatenrepositorien, Digital und Teaching Libraries sowie Filesharing. Als typische Einsatzfelder machte Roth künstliche Intelligenz (KI), Datenbanken, virtuelle Maschinen, Geschäftsanwendungen und die Medienwiedergabe aus. Auch Sensordaten könnten damit vorteilhaft eingefangen und ausgewertet werden.

Effizientere Datenhaltung im eigenen Haus

Laut Seifart setzen noch 90 Prozent der Fujitsu-Kunden aus dem Mittelstand in Sachen Storage auf On-Prem. Cloud-Lösungen gewännen langsam an Boden, aber die Kunden wünschten sich nach wie vor eine Datenhaltung im eigenen Haus. Entsprechend sei NU200 für die Installation vor Ort gedacht, biete aber die Möglichkeit für den Übergang in die Cloud.

Wie dem Datenblatt zu entnehmen ist, deckt die Software-definierte Storage-Plattform wie gesagt sowohl Block als auch File und Object ab, verfügt über bis zu zwei Knoten in einem Chassis, maximal 96 Laufwerke und kann bis zu 1.474 TB an Daten fassen. Diese werden auf der Basis des freien Platzes, der Nähe zu verwandten Daten sowie der Zugriffshäufigkeit automatisch auf verschiedene Medien verteilt. Diese verfügen über jeweils spezifische SLAs zu Redundanz, Performance, Snapshots, Tiering und Protokollen.

NU200 sorge mit seiner Cache-freien Architektur für geringe Latenz bei hoher Verfügbarkeit, simplen Bandaustausch sowie Disaster Recovery. Die Data-Reconstruction erfolge „in Stunden statt in Tagen“, so Roth gegenüber Storage-Insider, weil NU200 in der Lage sei, nur das ausgefallene Medium wiederherzustellen – und nicht das komplette System von Grund auf neu erstellen müsse.

Nicht alle Features sind sofort verfügbar

Backups seien im Übrigen mit ausgefeilten Security-Features wie Snapshots inklusive elektronischen Air-Gaps gegen Ransomware gekoppelt. Die Snapshots könnten wiederum durch Multi-Factor-Authentication und Named-Person-Deletion abgesichert werden. NU200 verfüge darüber hinaus über ein Container Storage Interface (CSI) für die Einbindung von Container-Orchestrierungssystemen wie Kubernetes oder Docker Swarm, denn „auch wenn unsere Kunden heute noch kaum Container im Einsatz haben, wissen wir alle, dass diesem Verfahren die Zukunft gehört“, so Roth.

NU200 ist ab Ende Juni 2024 verfügbar, einige seiner Features wie etwa das „Transparent Failover“ benötigten jedoch noch etwas längere Testzeiten und folgten einen Monat später per Update, erläuterte der Head of Storage Platforms. Das Pay-per-use-Modell „Fujitsu uScale“ erlaube zudem jederzeit eine agile Anpassung an veränderte Anforderungen, indem es Server für das eigene Rechenzentrum mit abgestimmten Kapazitäten inklusive einer Skalierungsreserve für Spitzenlasten zur Miete offeriere. Abgerechnet werde ausschließlich nach Nutzung, ganz ähnlich wie bei As-a-Service-Angeboten.

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Datenmigration – so funktioniert der Storage-Umzug

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(Bild: Storage-Insider)

Im Zuge der Digitalisierung ändern sich die Anforderungen an Storage-Systeme. Sie müssen leistungsfähiger, skalierbarer und insgesamt flexibler sein. Unternehmen führen neue Systeme wie etwa All-Flash-Arrays ein, verlagern Dienstleistungen der IT-Abteilung in die Public- oder Hybrid-Cloud, ziehen sogar das Rechenzentrum um und erkennen möglicherweise die Chance oder die Notwendigkeit, IT-Services und Storage-Infrastruktur zu konsolidieren.

Die Themen im Überblick:

  • Operation am offenen Herzen – Einleitung
  • Wann eine Datenmigration nötig und sinnvoll ist
  • Was bei der Datenmigration zu beachten ist
  • Die konkrete Umsetzung der Datenmigration
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