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Pure Storage baut die Enterprise Data Cloud weiter aus Fusion für Container, Security per Allianz

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Pure Storage beschleunigt den Ausbau seiner hybriden Enterprise-Data-Cloud durch die Integration von Portworx in die Fusion-Plattform, verstärkte KI-Unterstützung und schnellere Speichersysteme. Für bessere Security setzt das Unternehmen auf Partnerschaften.

Portworx, die Storage- und Data-Management-Lösung von Pure Storage, wird in Pure Fusion integriert. Zudem bekommt sie eine KI-Copilot-Unterstützung.(Bild: ©  kichigin19 - stock.adobe.com / KI-generiert)
Portworx, die Storage- und Data-Management-Lösung von Pure Storage, wird in Pure Fusion integriert. Zudem bekommt sie eine KI-Copilot-Unterstützung.
(Bild: © kichigin19 - stock.adobe.com / KI-generiert)

Fragmentierung: Darin sieht Pure Storage ein anhaltendes Problem vieler Unternehmen und Institutionen – Daten in Silos, kein übergreifendes und intelligentes Daten­management und eine zersplitterte Security-Landschaft. Pure Storage will mit der hybriden Enterprise-Data-Cloud die Lösung für all diese Probleme liefern und baut sie daher weiter aus. Auf der Ebene des Storage- und Datenmanagements wird die Kubernetes-Lösung Portworx in die Fusion-Plattform integriert. So soll sich etwa eine Migration von Workloads von VMware zu KubeVirt, einer Plattform für Container und VMs, durch den hohen Automatisierungsgrad und KI-Hilfe schnell erledigen lassen.

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Der AI Copilot kann nun auch Fragen zum Zustand der Portworx-Cluster beantworten. Für das vierte Quartal ist die Erweiterung des Copiloten um die Nutzung des Model Context Protocol (MCP) geplant. Da der Copilot als MCP-Client und -Server fungiert, lassen sich interne Leistungsdaten nutzen und externe Analyse- und Monitoring-Tools integrieren.

Neue FlashArray-Modelle für das Datacenter

Die übergreifende Datenebene – hier fasst Pure Storage lokale Systeme sowie Cloud- und Edge-Umgebungen zusammen – wird ebenfalls weiter ausgebaut. Für lokale Datacenter oder die von MSPs bringt der Hersteller neue Systeme der R5-Generation auf den Markt: das FlashArray//XL 190 R5 als neues Flaggschiff für Block- und File-Storage sowie ein noch schnelleres FlashArray//ST. Bei dieser Serie wird zugunsten der Performance auf Kompression, Deduplizierung und synchrone Replikation verzichtet. Auf der Cloud-Ebene ist jetzt Pure Storage Cloud Azure Native allgemein verfügbar. Mit ihr lassen sich beispielsweise VMware-Workloads einfacher in die Azure-Cloud verlagern.

Storage-Software ermöglicht schnelleres Inferencing

Eine wichtige Technik für die Beschleunigung von KI-Inferenz-Anwendungen ist das Key-Value-Caching, bei dem vorhergehende Berechnungen zwischengespeichert werden, anstatt sie für jeden Schritt erneut durchzuführen. Pure Storage hat für diese Aufgabe einen Key-Value Accelerator als Caching-Lösung entwickelt, der nicht als In-Memory-Lösung, sondern mit persistenten, auf FlashBlade gespeicherten Daten für eine mehrfache Verwendung arbeitet. Diese Lösung soll nun mit Nvidias Dynamo integriert werden.

Dynamo ist eine Inferencing-Plattform, die das Prefill und das Decoding auf unterschiedliche CPUs verteilt und dafür auch das KV-Caching übernehmen muss. „Die Integration des Pure Storage Key-Value Accelerator mit Nvidia Dynamo ermöglicht eine sofort einsatzbereite Lösung für schnellere und skalierbare Inferenz – ­weniger Komplexität und geringere Latenzzeiten“, sagt Dion Harris, Senior Director, HPC, Cloud and AI Infrastructure bei Nvidia.

Partnerschaften für Cyber-Resilienz

Nicht nur bei KI, auch beim Thema Cyber-Resilienz setzt Pure Storage auf Partnerschaften mit Spezialisten für unterschiedliche Aufgaben. Der Storage-Anbieter sieht den Schutz der Daten vor digitalen Bedrohungen als Kernbestandteil der Enterprise-Data-Cloud. Daher verfügt sie über native Funktionen zur Erkennung von Bedrohungen auf der Speicherebene, die mit unterschiedlichen Partnerunternehmen geteilt werden. Gemeinsam mit Pure Storage sollen sie ein Security-Ökosystem bilden. Kooperationspartner sind hier beispielsweise CrowdStrike mit dem Falcon Next-Gen SIEM, Superna für eine automatisierte Echtzeit-Bedrohungs­erkennung und -reaktion auf Datenebene oder Veeam mit einem neuen As-a-Service-Angebot für Cyberresilienz, das im kommenden Jahr verfügbar sein wird. Mit diesem automatisierten Service sollen sich Ausfallzeiten und Gesamtbetriebskosten minimieren lassen. Pure Storage selbst wird mit den Pure Protect Recovery Zones eine Lösung für die automatische Bereitstellung isolierter Wiederherstellungs­umgebungen anbieten.

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